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Bundestrainer Julian Nagelsmann hat vier Monate vor dem WM-Start klare Personal-Ansagen gemacht und damit viele offene Fragen im Vorfeld geklärt. Im Zentrum seiner Aussagen stand die Torwart‑Thematik, für die Nagelsmann drei klare Fakten nannte. Manuel Neuer wird nach der Auslosung der Nations League nicht zum Kreis der Kandidaten für die Endrunde gehören, während Marc‑André ter Stegen aufgrund einer „tragischen Verletzung“ ausfällt. Nagelsmann kündigte zudem an, seinen DFB-Kader für die Länderspiele Ende März weitgehend durchdacht zu haben. Neben Musiala wird auch

Nagelsmann macht klare Personal-Ansagen
Der Bundestrainer betonte, dass seine WM‑Planung „weit vorangeschritten“ sei und er mit den getroffenen Aussagen einige Wochen Ruhe gewonnen habe. Gleichzeitig verwies der Übungsleiter darauf, dass jede Planung Unwägbarkeiten enthalte: Verletzungen oder Formschwankungen könnten kurzfristig Änderungen erzwingen. Die nächste offizielle Kadernominierung ist für den 19. März angesetzt, die Auswahl für die Testspiele am 27. März in der Schweiz und am 30. März gegen Ghana soll diese Planungen spiegeln.
Torwart‑Situation vor der WM
Nagelsmann fasste die Lage auf der Torwartposition in drei Punkten zusammen: Erstens die „tragische Verletzung“ von Marc‑André ter Stegen, zweitens der endgültige Rücktritt von Manuel Neuer und drittens die starke Form von Oliver Baumann bei Hoffenheim und in den letzten DFB-Länderspielen. Aus Respekt vor dem Erben Neurers wolle er die Tür „nie ganz zumachen“, betonte der Chefcoach, doch aktuell sehe es „nicht rosig aus“ für einen Einsatz. Fakt ist laut Nagelsmann, dass Manuel Neuer seinen Rücktritt bestätigt hat und sich an dieser Entscheidung nichts ändern werde; gleichzeitig habe Baumann eine sehr gute Saison gespielt und sich in der WM‑Qualifikation herausragend präsentiert.
Kaderplanung, Schlüsselspieler und Offensivprofile
Bei der Kaderzusammenstellung denkt Nagelsmann bereits an die „Key‑Player“, die beim Turnier in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) an Bord sein müssen, damit „alles gut funktioniert“. Jamal Musiala beobachtet der Bundestrainer positiv: Der Bayern‑Star „kommt langsam zu Kräften“ und habe im Pokal gegen RB Leipzig „besser ausgesehen als die letzten Wochen“. Niclas Füllkrug, der seinen Wechsel zu AC Mailand öffentlich machte und seine WM‑Ambitionen betonte, bleibt eingeladen, sich sportlich zu empfehlen; Nagelsmann kündigte an, dass ein klassischer Kopfballspieler für die Offensive im Kader vertreten sein werde und verwies auf ähnliche Profile wie Tim Kleindienst.