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Schottlands Regierungschef John Swinney hat große Pläne für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Um der „Tartan Army“ ein unvergessliches Erlebnis zu bieten, schlägt er vor, den Tag nach dem Eröffnungsspiel in Schottland zum Feiertag zu erklären. Dies könnte die Feierlichkeiten rund um die WM und die Rückkehr Schottlands auf die große Bühne nach 28 Jahren prägen. Schottland trifft im ersten Spiel auf Haiti und hat Marokko und Brasilien in der Gruppe.

Feiertag für die Tartan Army
Um den Fans von Schottland die Möglichkeit zu geben, den historischen Moment gebührend zu feiern, schlug John Swinney vor, den Montag, den 15. Juni, nach dem Eröffnungsspiel in Schottland als Feiertag zu deklarieren. „Auf diesen Moment habe ich 28 Jahre lang gewartet – und ich möchte, dass so viele Menschen wie möglich daran teilhaben“, äußerte sich der 61-Jährige bei einer Wahlkampfveranstaltung in Glasgow. Der Vorschlag muss nun von König Charles III. genehmigt werden.
Eröffnungsspiel gegen Haiti
Das schottische Team wird sein Auftaktspiel am Sonntag, den 14. Juni, um 2:00 Uhr morgens schottischer Zeit gegen Haiti bestreiten. Es ist die erste WM-Teilnahme seit 1998, und die Vorfreude in der Nation ist spürbar. „Während der WM wird das ganze Land zum Stillstand kommen“, prognostiziert Swinney. Die Erwartungen sind hoch, nicht zuletzt aufgrund der beeindruckenden Darbietungen der schottischen Fans bei der EM 2024 in Deutschland.
Starke Gegner in der Gruppenphase
Nach dem Spiel gegen Haiti erwartet Schottland zwei weitere herausfordernde Partien. Die Gegner sind Marokko sowie der Rekordweltmeister Brasilien. Swinney zeigte sich optimistisch und fügte mit einem Lächeln hinzu, dass das Land „noch mehr zum Stillstand kommen wird, wenn wir Brasilien ausgeschaltet haben und weitergekommen sind“.
Feierliche Rückkehr nach 28 Jahren
Die Rückkehr Schottlands zur Fußball-Weltmeisterschaft wird als ein bedeutender Moment in der Fußballgeschichte des Landes angesehen. Die schottischen Spieler und Fans freuen sich darauf, endlich wieder auf der größten Bühne des Fußballs vertreten zu sein. Der letzte Auftritt in Frankreich 1998 ist vielen noch in guter Erinnerung. Die Vorbereitungen für die WM laufen auf Hochtouren, und die Hoffnung auf erfolgreiche Spiele ist groß.