Hitzige Szene nach dem Schlusspfiff: Argentiniens Leandro Paredes und Spaniens Eric García geraten nach dem WM-Finale 2026 am 19. Juli 2026 im MetLife Stadium in East Rutherford aneinander. (Al Bello / Getty Images North America via Getty Images)

Argentinier schlechte WM-Verlierer: FIFA ermittelt nach Ausrastern

Die FIFA hat eine Disziplinaruntersuchung gegen argentinische Nationalspieler eingeleitet, nachdem es nach dem verlorenen WM-Finale gegen Spanien (0:1 n.V.) zu tätlichen Auseinandersetzungen kam – Leandro Paredes soll Eric Garcia und Gavi attackiert haben, Co-Trainer Roberto Ayala Dani Olmo geschlagen haben. Ein Ethikstaatsanwalt prüft nun mögliche Regelverstöße, wobei unklar bleibt, ob Paredes tatsächlich die Rote Karte sah, da dieser Platzverweis in der offiziellen FIFA-Übersicht fehlt. Bereits während der regulären Spielzeit hatte Argentinien durch Enzo Fernandez‘ Gelb-Rote Karte in der Verlängerung in Unterzahl agieren müssen.

Jean-Philippe Mateta von Crystal Palace erhält nach dem Finale der UEFA Conference League 2026 gegen Rayo Vallecano am 27. Mai 2026 in der Football Arena Leipzig seine Siegermedaille von UEFA-Präsident Aleksander Ceferin. (Maja Hitij / Getty Images Europe via Getty Images)

UEFA-Präsident Ceferin verzichtete auf WM-Finale wegen Trump & Balogun

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin blieb dem WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien demonstrativ fern, um seinen Unmut über die FIFA zu zeigen – Auslöser war offenbar der Fall um die aufgehobene Rotsperre von Folarin Balogun, bei dem angeblich US-Präsident Trump bei FIFA-Chef Infantino interveniert hatte. Zusätzlich belastet wurde das Verhältnis beider Verbände durch das Einreiseverbot für Schiedsrichter Omar Artan, den die UEFA daraufhin kurzerhand für das Supercup-Finale nominierte. Bereits vor dem Turnier hatte Ceferin die Aufstockung auf 48 Mannschaften und die daraus resultierenden uninteressanten Spiele kritisiert.

Der Mannschaftsbus der argentinischen Nationalmannschaft erreicht am 20. Juli 2026 das Trainingsgelände Predio Lionel Andrés Messi in Ezeiza, einen Tag nach der Finalniederlage bei der WM 2026 gegen Spanien. (Marcelo Endelli / Getty Images South America via Getty Images)

Tausende Fans empfangen WM-Zweiten Argentinien – Messi fehlt

Regen, klirrende Kälte und die Abwesenheit von Lionel Messi konnten die Feierlaune in Buenos Aires nicht trüben: Tausende Anhänger empfingen die argentinische Nationalmannschaft nach dem verlorenen WM-Finale mit lautstarkem Jubel. Zwar reiste die Albiceleste diesmal ohne Pokal an, doch der zweite Platz reichte den Fans für eine ausgelassene Party mit Feuerwerk, Gesängen und Tänzen auf …

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CONMEBOL-Präsident und FIFA-Vizepräsident Alejandro Domínguez und seine Frau Maria Perez de Domínguez auf dem FIFA Gold Carpet vor dem Finale der WM 2026 zwischen Spanien und Argentinien am 19. Juli 2026 im MetLife Stadium in East Rutherford bei New York. Domínguez gilt als treibende Kraft hinter der möglichen Aufstockung der WM 2030 auf 64 Teams. (Michael Loccisano / Getty Images North America via Getty Images)

WM 2030: Südamerika-Chef sieht Aufstockung als „große Chance“

CONMEBOL-Präsident Alejandro Dominguez fordert erneut eine Aufstockung der WM 2030 auf 64 Teams und bringt Südamerika – 100 Jahre nach der ersten WM in Uruguay – als möglichen (Mit-)Gastgeber ins Spiel, obwohl die Ausrichtung offiziell bei Spanien, Portugal und Marokko liegt. Er verweist auf die erfolgreiche Erweiterung der WM 2026 auf 48 Teams als Beleg für die positiven Effekte einer größeren Beteiligung. FIFA-Präsident Infantino reagiert zurückhaltender und kündigt lediglich an, die Aufstockungspläne prüfen zu wollen, ohne sich bereits festzulegen.

Enttäuschung bei Lionel Messi und Nicolás Otamendi nach dem verlorenen WM-Finale 2026 gegen Spanien am 19. Juli 2026 im MetLife Stadium. (Kevin C. Cox / Getty Images North America via Getty Images)

Nationalmannschaft Zukunft ungewiss: Messis „letzter Tango“

Lionel Messi verabschiedete sich nach der WM-Finalniederlage gegen Spanien (0:1 n.V.) tief emotional und mit fast 19-stündiger Verspätung über Instagram bei seinen Fans, ohne sich zu seiner sportlichen Zukunft zu äußern. Der 39-Jährige zeigte sich sichtlich gezeichnet von der zweiten Finalpleite seiner Karriere und betonte den nationalen Zusammenhalt trotz der schmerzhaften Niederlage. Die argentinische Nationalmannschaft reagierte ihrerseits mit einer bewegenden Botschaft der Dankbarkeit an ihren Kapitän.

Per Mertesacker (links) mit Christoph Kramer und Jochen Breyer im ZDF sportstudio zur FIFA WM 2026: Der Weltmeister von 2014 begleitet das Turnier als TV-Experte. (© ZDF/Thomas Kierok)

WM-Finale im ZDF live: 17,36 Millionen Zuschauer sehen Free TV-Übertragung

Das WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien verfolgten im ZDF 17,36 Millionen Zuschauer bei einem Marktanteil von 65,1 Prozent – ein deutlich besserer Wert als beim Finale 2022, aber weniger als 2018. Die Bestmarke des Turniers hält dennoch das deutsche Auftaktspiel gegen Curacao mit knapp 24 Millionen Zuschauern in der ARD.

Rodri hebt den WM-Pokal neben US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino, nachdem Spanien das Finale 2026 gegen Argentinien gewonnen hat. (Carl Recine / Getty Images North America via Getty Images)

WM Finale Pokalvergabe: Trump nutzt FIFA-Bühne für Foto und klare Forderung einer weiteren Ausrichtung

Donald Trump drängte sich beim WM-Finale nicht nur aufs Siegerfoto der spanischen Nationalmannschaft, sondern forderte bei FIFA-Präsident Gianni Infantino auch gleich eine weitere Endrunde in den USA noch während seiner Amtszeit. Trotz sichtlicher Irritation von Kapitän Rodri und vorsichtiger Versuche Infantinos, ihn zur Seite zu ziehen, blieb Trump im Bild und kündigte an, umgehend eine erneute Ausrichtung zu beantragen – idealerweise gemeinsam mit einem zweiten Gastgeberland.

FIFA-Präsident Gianni Infantino und US-Präsident Donald Trump präsentieren nach dem WM-Finale 2026 die Siegermedaillen. (Justin Setterfield / Getty Images North America via Getty Images)

Fußball WM 2030 mit 64 Teams? Infantino heizt Debatte erneut an

FIFA-Präsident Gianni Infantino bringt kurz nach dem WM-Finale in Argentinien bereits eine mögliche Aufstockung des Teilnehmerfeldes bei der WM 2030 auf 64 Mannschaften ins Gespräch, was vor allem den südamerikanischen Co-Gastgebern Paraguay, Uruguay und Argentinien zugutekommen könnte. Zudem kündigte er an, die umstrittenen Trinkpausen sowie eine Reform der Abseitsregel im Sinne der Angreifer prüfen zu lassen.

Die spanische Nationalmannschaft trifft am 20. Juli 2026 am Flughafen Adolfo Suárez Madrid-Barajas ein, wo die frisch gekrönten Weltmeister vor der Pokalparade durch die Hauptstadt empfangen werden. Pablo Blazquez Dominguez / Getty Images

Spanische Weltmeister-Feier in Madrid – Wann & wo feiert Spanien den WM-Titel 2026?

Spanien ist zum zweiten Mal Fußball-Weltmeister, und die Mannschaft ist zurück in Madrid. Am Montagnachmittag landete der Flieger aus New York am Flughafen Adolfo Suárez Madrid-Barajas, Kapitän Rodri trug den Pokal die Gangway hinunter. Am Abend folgen der Empfang beim König, der Besuch beim Ministerpräsidenten und der Korso im offenen Bus. Wir fassen zusammen, was …

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FIFA-Weltrangliste Juli 2026: Die Top 20 mit Weltmeister Spanien an der Spitze und Deutschland auf Rang zwölf

Neue FIFA-Weltrangliste: DFB-Team fällt zurück, Weltmeister Spanien neue Nummer eins

Das frühe WM-Aus gegen Paraguay lässt die DFB-Elf in der FIFA-Weltrangliste von Platz zehn auf Rang zwölf abrutschen, den schlechtesten Wert seit Juli 2018. An der Spitze löst Weltmeister Spanien nach dem Finalsieg gegen Argentinien die Südamerikaner ab, während Norwegen nach seinem Viertelfinaleinzug als größter Aufsteiger um zwölf Plätze auf Rang 19 klettert.