DFB-Sportdirektor Rudi Völler: keine politischen Debatten bei der Fußball-WM 2026

DFB-Sportdirektor Rudi Völler hat klargestellt, dass politische Debatten rund um die Fußball-WM im Sommer vermieden werden sollen. Er betont, dass jeder Spieler seine Meinung äußern kann, jedoch nicht am Tag vor einem Spiel. Diese Haltung reflektiert die Lehren aus der WM 2022 in Katar, wo politische Themen die deutsche Nationalmannschaft belasteten. Völler und der DFB wollen eine klare Trennung zwischen Sport und Politik. Auch sagte er, dass zu den März-Länderspielen der Großteil des DFB-Kaders stehen muss.

DFB-Sportdirektor Rudi Völler: keine politischen Debatten bei der Fußball-WM
DFB-Sportdirektor Rudi Völler: keine politischen Debatten bei der Fußball-WM

Völler fordert politische Neutralität

Rudi Völler, der Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), hat in einem Interview mit Sport1 betont, dass die deutsche Nationalmannschaft während der bevorstehenden WM in den USA keine politischen Diskussionen anstoßen sollte. „Es wird keinen Maulkorb geben für irgendjemanden. Wir sind demokratisch“, erklärte Völler. Diese Aussage verdeutlicht den Wunsch des DFB, den Fokus ausschließlich auf den Sport zu legen.

Lehren aus der WM 2022 in Katar

Die Entscheidung, politische Themen außen vor zu lassen, ist das Ergebnis der Erfahrungen bei der letzten WM in Katar. Dort war der DFB stark in die Diskussionen um den Gastgeber und die Rolle der FIFA involviert. Im Nachhinein wurde diese Einbeziehung als mitverantwortlich für das frühzeitige Ausscheiden der deutschen Mannschaft angesehen. Völler möchte aus diesen Erfahrungen lernen und hat dies klar kommuniziert.

Politische Lage in den USA und DFB-Position

Die politische Situation in den USA unter Präsident Donald Trump wird von vielen kritisch betrachtet. Dennoch hat DFB-Präsident Bernd Neuendorf bereits Stellungnahmen zur politischen Lage in den Vereinigten Staaten abgelehnt. Dies zeigt die Strategie des DFB, sich auf die sportlichen Aspekte der bevorstehenden WM zu konzentrieren und politische Debatten zu vermeiden.