Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni geht nach der Übergabe seiner Silbermedaille am WM-Pokal vorbei. Im Finale der Weltmeisterschaft 2026 unterlag seine Mannschaft am 19. Juli 2026 im Stadion von East Rutherford in New Jersey dem Weltmeister Spanien. David Ramos / Getty Images

Cry for me Argentina: Messi und Trainer Scaloni weinten hemmungslos

Nach der WM-Finalniederlage gegen Spanien zeigten sich sowohl Nationaltrainer Lionel Scaloni als auch Superstar Lionel Messi zutiefst emotional und konnten ihre Tränen nicht zurückhalten. Scaloni brach seine Pressekonferenz unter Tränen vorzeitig ab, nachdem er nachdenkliche Worte zur ungewissen Zukunft des Teams gefunden hatte, während Messi bereits direkt nach dem Abpfiff vor der Fankurve weinend zusammenbrach. Die emotionalen Bilder aus dem MetLife Stadion gingen um die Welt.

Pau Cubarsí, Rodri und Unai Simón posieren nach dem WM-Finale 2026 mit ihren Auszeichnungen im MetLife Stadium in East Rutherford. (Carl Recine / Getty Images North America via Getty Images)

Spanien beherrscht die Fußballwelt: Was Deutschland von den Weltmeistern lernen muss!

Spanien ist nach dem WM-Titel der Männer (1:0 im Finale gegen Argentinien) und dem der Frauen 2023 amtierender Weltmeister in beiden Bereichen, was den deutschen Fußball zur Selbstreflexion zwingt. Experten wie Berti Vogts und Barça-Nachwuchstrainer Jordi Font sehen den Schlüssel zum spanischen Erfolg in der individuellen technischen Ausbildung junger Spieler (Stichwort La Masia) sowie einer einheitlichen Spielphilosophie von der Jugend bis zur A-Nationalmannschaft. Zusätzlich profitiert Trainer Luis de la Fuente von langjährigem Vertrauen und enger Bindung zu seinen Spielern aus gemeinsamer Nachwuchsarbeit.

Der frühere Weltmeister Thomas Müller, inzwischen für die Vancouver Whitecaps FC in der nordamerikanischen Major League Soccer am Ball, behauptet den Ball im Zweikampf mit Paxten Aaronson von den Colorado Rapids. Die MLS-Partie fand am 25. April 2026 im BC Place in Vancouver statt. (Elizabeth Ruiz Ruiz / Getty Images North America via Getty Images)

Major League Soccer nach der WM: Alles Messi, oder was?

Die MLS startet nach der WM-Pause wieder, doch ihr größter Star Lionel Messi fehlt zunächst verletzungs- bzw. erholungsbedingt nach dem Finaleinsatz mit Argentinien, während Neuzugänge wie Lewandowski und Griezmann bereits ihr Debüt geben. Ligachef Don Garber betont trotzdem Messis immense wirtschaftliche und imagebildende Bedeutung für die Liga, die weiterhin zwischen Startransfers und dem Vorwurf kämpft, eine Rentnerliga zu sein.

Konrad Laimer (Nr. 27) und Harry Kane wärmen sich am 6. Mai 2026 in der Allianz Arena auf. Die FC-Bayern-Spieler bereiteten sich auf das Halbfinale-Rückspiel der UEFA Champions League 2025/26 gegen Paris Saint-Germain vor, das im ausverkauften Münchner Stadion ausgetragen wurde. (Getty Images)

Konrad Laimer verlängert beim FC Bayern – Mehr Gehalt für ihn!

Der FC Bayern München hat seinen Vertrag mit Konrad Laimer vorzeitig bis zum 30. Juni 2029 verlängert und damit das wochenlange Tauziehen um die Modalitäten beendet. Sportvorstand Max Eberl lobte die Verlässlichkeit und Persönlichkeit des Österreichers, der sich seit seinem Wechsel 2023 vom Rollenspieler zur festen Größe im Defensivgefüge entwickelt und maßgeblich zum Double-Gewinn der vergangenen Saison beigetragen hat. Auch bei der WM in Nordamerika überzeugte der 29-Jährige mit Einsätzen über die volle Distanz in allen Partien seines Teams.

Berti Vogts am 7.Juni 2011 in Baku, Azerbaijan. AFP PHOTO / JOHANNES EISELE

Berti Vogts über DFB-Zukunft unter Klopp: „Nicht alles schlecht – Finale war reines Ballgeschiebe“

Berti Vogts sieht im wenig glanzvollen WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien (1:0 n.V.) ein positives Signal für den DFB: Da selbst die Weltklasse-Teams keine Extraklasse zeigten, müsse sich Deutschland nicht verstecken. Der designierte Bundestrainer Jürgen Klopp, der das Finale als TV-Experte verfolgte, brauche daher keinen radikalen Umbruch einzuleiten, so der Ex-Bundestrainer in seiner Kolumne für die Rheinische Post.

Aleksandar Pavlović begrüßt Jürgen Klopp nach dem 7:1-Sieg Deutschlands gegen Curaçao im WM-2026-Gruppenspiel am 14. Juni 2026 im Houston Stadium in Houston, Texas. (Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images)

Klopp ist zurück: Back in Germany – Ready for Bundestrainer?

Jürgen Klopp ist nach seinem Einsatz als WM-Experte für MagentaTV aus den USA zurück in Deutschland und meldete sich mit einer selbstironischen Instagram-Story samt Jetlag-Beautymaske zurück. Der designierte Bundestrainer soll noch diese Woche seinen bis 2030 laufenden Vertrag unterschreiben, die offizielle Vorstellung beim DFB könnte bereits am Freitag folgen. Sein Debüt als Nationalcoach ist für den 24. September in Amsterdam gegen die Niederlande im Rahmen der Nations League geplant.

Pau Cubarsí, Rodri und Unai Simón posieren nach dem WM-Finale 2026 mit ihren Auszeichnungen im MetLife Stadium in East Rutherford. (Carl Recine / Getty Images North America via Getty Images)

Norweger gewinnt VIP-Reise zum WM-Finale – und sein Arbeitgeber sagt nein

Kristiansund-Kapitän Dan Peter Ulvestad musste wegen eines Pflichtspiels im Abstiegskampf seine über 40.000 Euro teure VIP-Reise zum WM-Finale antreten – und verpasste das Spiel trotz Odyssee über Bergen und Amsterdam knapp. Während der 37-Jährige öffentlich Kritik an Klubchef Christian Gauseth übt, verteidigt dieser die Entscheidung mit der Bedeutung des Ligaspiels gegen Sarpsborg 08. Ulvestad bedauert vor allem, dass sich die einmalige Chance auf ein WM-Finale-Erlebnis wohl nie wiederholen wird.

Diese Bildkombination zeigt zwei der größten Stars der WM 2026: Links Argentiniens Superstar Lionel Messi, rechts Frankreichs Kapitän Kylian Mbappé. Beide wollen beim Turnier in den USA, Kanada und Mexiko ihre Torjäger-Bilanz weiter ausbauen. (Copyright AFP/Sameer Al-Doumy, Juan Mabromata)

Wann ist die nächste WM? FIFA Fußball WM 2030 in Spanien, Portugal und Marokko

Wann ist die nächste WM? Am Sonntag läuft das Finale der WM 2026 zwischen Spanien und Argentinien, doch der Blick nach vorn lohnt sich: Die nächste Fußball-Weltmeisterschaft steigt im Sommer 2030, und sie wird ein historisches Turnier. Zum 100-jährigen Jubiläum der ersten WM von 1930 wird die WM 2030 auf drei Kontinenten gespielt: Hauptgastgeber sind …

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Weltfußballerin Aitana Bonmatí verfolgt am 19. Juli 2026 das WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien im MetLife Stadium in East Rutherford. (David Ramos / Getty Images North America via Getty Images)

Spanien ist die Fußballnation 2026: 17 Titel in fünf Jahren

Spanien hat innerhalb von fünf Jahren 17 Titel bei Männern und Frauen auf allen Ebenen gewonnen – von WM- und EM-Titeln bis zu Nachwuchstrophäen – und damit historisch erstmals gleichzeitig die Weltmeisterschaft beider Geschlechter inne. Symbolträchtig wurde diese Dominanz beim WM-Finale der Männer, als Kapitän Rodri und Weltfußballerin Aitana Bonmatí als amtierende Weltmeister aufeinandertrafen. Die New York Times sieht darin eine beispiellose Fußball-Dynastie, die neue Maßstäbe setzt, obwohl Spanien vor 2010 international kaum eine Rolle spielte.