WM 2026 Public Viewing in England: So machen es die britischen Pubs während der WM!

Ab K.o.-Runde: Längere Öffnungszeiten für britische Pubs gelten während der Fußball-WM 2026, wenn Nationalmannschaften des Vereinigten Königreichs die K.o.-Runde erreichen. Die Regierung gab am Donnerstag bekannt, dass Pubs in diesem Fall bis zwei Uhr morgens geöffnet bleiben dürfen — üblich sind Schließzeiten um 23.00 Uhr. Hintergrund sind die späteren Anstoßzeiten des Turniers in den USA, Kanada und Mexiko sowie das Interesse, dass Fans Spiele in Kneipen verfolgen können. Innenministerin Shabana Mahmood betonte: „Angesichts der späteren Anstoßzeiten bei der diesjährigen Weltmeisterschaft möchten wir nicht, dass die Pubs vor dem Siegtor den Schlusspfiff abgeben.“

#10 Jude Bellingham und #09 Harry Kane jubeln über das 2:1 gegen die Slowakei im EM-Achtelfinale am 30.6.2024 in Geslenkirchen(Photo by Adrian DENNIS / AFP)
#10 Jude Bellingham und #09 Harry Kane jubeln über das 2:1 gegen die Slowakei im EM-Achtelfinale am 30.6.2024 in Geslenkirchen(Photo by Adrian DENNIS / AFP)

Regierung erlaubt Ausnahmeregelung für Öffnungszeiten

Die britische Regierung stellte die Ausnahmeregelung offiziell vor und begründet sie mit den späten Anstoßzeiten der WM 2026. Demnach dürfen Pubs bis zwei Uhr morgens öffnen, sofern eine Nationalmannschaft in die K.o.-Runde einzieht. Die Maßnahme trifft auf eine Branche, die normalerweise gegen 23.00 Uhr schließt, und zielt darauf ab, die Fan-Erfahrung während der Turnierphase zu sichern.

Späte Anstoßzeiten bei der WM 2026

Die Weltmeisterschaft wird in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen, was zu deutlich späteren Anstoßzeiten in Großbritannien führt. Deshalb sieht die Regierung temporäre Lockerungen vor, um Übertragungen und Fanversammlungen in Pubs zu ermöglichen. Gleichzeitig sollen mögliche Auswirkungen auf Nachtruhe und Gastgewerbe durch die begrenzte zeitliche Ausdehnung kontrollierbar bleiben.

Betroffene Nationalmannschaften und Termine

England und Schottland haben sich bereits für die WM 2026 qualifiziert, während Wales und Nordirland noch über Play-offs nachrücken könnten. Das Turnier beginnt am 11. Juni; sollte England Gruppensieger werden, läge das erste K.o.-Spiel entweder am 1. oder 2. Juli. Schottland könnte bereits am 29. Juni in die Turnierphase der letzten 32 Mannschaften einsteigen, sodass Betreiber und Fans sich auf konkrete Termine einstellen können.

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Wirtschaftliche Aspekte und frühere Ausnahmeregelungen

Finanzministerin Rachel Reeves verwies auf positive Effekte für Fans und Wirtschaft: „Wenn unsere Heimatländer bei der Weltmeisterschaft gut abschneiden, ist das nicht nur gut für die Fans, sondern auch für die Wirtschaft.“ Ähnliche Ausnahmeregelungen gab es bereits für die Frauen-EM 2025 und das EM-Finale der Männer 2024, was als Präzedenzfall für die jetzige Entscheidung diente.