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Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA bringt eine interessante Regelung mit sich: Auf Anordnung der FIFA müssen die Stadien während des Turniers ihre Sponsorennamen abdecken. Diese Maßnahme sorgt für Verwirrung und Diskussionen, insbesondere in Arlington, Texas, wo die örtliche Arena den Namen „Dallas Stadium“ tragen wird, obwohl sie in Arlington liegt. Dies wirft Fragen über die Identität der Austragungsorte und die Auswirkungen der Sponsorenverträge auf die Wahrnehmung des Fußballs auf.

FIFA-Anordnung und ihre Auswirkungen auf die Stadien
Im Vorfeld der WM 2026 hat die FIFA eine Regel durchgesetzt, die besagt, dass die Stadien während des Turniers ihren Sponsorennamen nicht verwenden dürfen. Dies betrifft insbesondere das Stadion der Dallas Cowboys in Arlington, das aufgrund dieser Regel den Namen „Dallas Stadium“ tragen wird. Jim Ross, der Bürgermeister von Arlington, äußerte sich verärgert über diese Entscheidung, da es für viele Bürger nicht nachvollziehbar ist, dass eine andere Stadt mit dem Stadion assoziiert wird.
Die finanzielle Dimension der Stadien
Die Arena in Arlington wurde mit einem hohen finanziellen Einsatz der Steuerzahler erbaut, wobei 325 Millionen Dollar in den Bau geflossen sind. Trotz dieser Investitionen wird die Stadt durch die FIFA-Regel benachteiligt, indem ihr Stadion einen anderen Namen erhält. Cowboys-Eigentümer Jerry Jones sieht jedoch die WM als Chance, von der weltweiten Aufmerksamkeit zu profitieren, auch wenn dies bedeutet, dass alle Hinweise auf die Sponsoren während des Turniers entfernt werden müssen.

Die Herausforderung der Namensrechte
Die Problematik der Namensrechte ist nicht neu. In den USA bestehen viele Stadien mittlerweile nicht mehr aus klassischen Namen, sondern sind Marken, die mit großen Unternehmen verbunden sind. Diese Entwicklung wird durch die FIFA-Regularien auf die Probe gestellt, da viele Stadien, auch außerhalb von Arlington, neu benannt werden müssen und das Corporate Branding in den Hintergrund gedrängt wird.
Vergangenheit und Zukunft der Stadionnamen
Die Umbenennung von Stadien ist eine gängige Praxis, die nicht nur in den USA, sondern auch in Europa zu beobachten ist. Bei der letzten Fußball-EM 2024 in Deutschland durften nur zwei von zehn Stadien ihren traditionellen Namen behalten. Die FIFA hat mit ihrer Entscheidung eine Debatte angestoßen, die möglicherweise zu Verwirrung führen wird, insbesondere in Bezug auf die Identität der Stadien und deren Verbindung zu den Städten, in denen sie sich befinden.