Goretzka vor dem Absprung: Bayern plant wohl ohne den Mittelfeld-Star

Leon Goretzka steht beim FC Bayern München möglicherweise vor dem Abschied. Zwar läuft sein Vertrag noch bis zum Saisonende, doch eine Verlängerung scheint aktuell nicht in Sicht. Stattdessen sondieren die Bayern bereits den Markt für potenzielle Nachfolger – und italienische Topklubs bringen sich für einen Wechsel im Sommer in Stellung.

Leon Goretzka in der Uefa Champions League gegen Ss Lazio. Foto Depositphotos.com
Leon Goretzka in der Uefa Champions League gegen Ss Lazio. Foto Depositphotos.com

Vertrag läuft aus – und Bayern plant offenbar ohne ihn

Leon Goretzka ist noch bis Sommer 2026 an den FC Bayern gebunden, doch intern scheint sich abzuzeichnen: Der Rekordmeister denkt an eine Zukunft ohne den 28-jährigen Nationalspieler. Offizielle Gespräche über eine Vertragsverlängerung sind bisher nicht geführt worden, und die Hinweise mehren sich, dass der Klub mittelfristig andere Pläne verfolgt. Das wohl deutlichste Signal: Die Bayern beschäftigen sich bereits intensiv mit potenziellen Nachfolgern im zentralen Mittelfeld.

Juve und Neapel beobachten die Situation genau

Während Juventus Turin Goretzka schon länger auf dem Zettel hat, ist nun mit der SSC Neapel ein weiterer interessierter Klub aus Italien aufgetaucht. Wie das italienische Portal „tuttomercatoweb“ berichtet, hat Neapel den Bayern-Profi als möglichen Ersatz für den aktuell verletzten Kevin De Bruyne ins Visier genommen. Für den Winter kommt ein Wechsel allerdings nicht infrage – Bayern will Goretzka definitiv bis Vertragsende halten. Im Sommer dürfte das Thema jedoch deutlich konkreter werden, sowohl für Neapel als auch für Juventus, das auf einen ablösefreien Deal spekuliert.

Einsatzzeiten steigen – doch das Vertrauen bleibt begrenzt

Unter Trainer Thomas Tuchel war Goretzka zuletzt nur bedingt gefragt. Aktuell kommt er wieder regelmäßiger zum Einsatz, dennoch ist seine sportliche Perspektive beim FC Bayern unsicher. Zwar betont der Spieler öffentlich weiterhin seine Verbundenheit zum Klub: „Ich liebe den Verein, ich liebe die Stadt, ich liebe die Fans“, so Goretzka. Doch hinter den Kulissen scheint die sportliche Führung andere Pläne zu verfolgen – ganz unabhängig von den Gefühlen des Spielers.

Drei junge Nachfolger schon im Fokus

Im BILD-Podcast „Bayern Insider“ wurden jüngst drei vielversprechende Namen genannt, die als potenzielle Goretzka-Nachfolger gehandelt werden: Zé Lucas (17, Brasilien), Nathan De Cat (17, Belgien) und Kennet Eichhorn (16, Hertha BSC). Die Bayern wollen demnach auf frisches Talent setzen – ein klares Zeichen für den bevorstehenden Umbruch im Mittelfeld.

Ob sich Goretzka in der Rückrunde noch einmal unverzichtbar machen kann, bleibt abzuwarten. Klar ist aber: Die Zeit für den langjährigen Nationalspieler beim FC Bayern könnte langsam ablaufen.