Gibraltar – Deutschland: Pressestimmen zum 7:0-Erfolg der DFB-Elf

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Am Ende stand ein klarer 7:0-Kantersieg für Deutschland gegen den krassen Außenseiter aus Gibraltar. Doch in der Presse gibt es auch viel Kritik. Vor allem die gebotene Leistung in der 1. Halbzeit sowie die Nagelpfeil-Aktion von Bundestrainer Joachim Löw stehen im Fokus. Wir haben für euch die nationalen Gibraltar – Deutschland Pressestimmen zusammengefasst.

FAZ: „Im Endspurt zum Kantersieg – Irgendwie und irgendwann würden die Superstars den Fußballzwergen schon noch ein paar Tore einschenken, ohne sich sonderlich anstrengen zu müssen. Nichts anderes sagte bis zur Pause die Körpersprache und die Spielanlage des DFB-Teams.“

11Freunde: „Faro. 7:0. Die Frisur sitzt – Ein Spiel, wie ein Besuch im Beauty-Palast: Jogi Löw feilte sich die Nägel, Mario Götze die Frisur und die Mannschaft am Torekonto.“

Spiegel.de: „Die Nagelprobe folgt im Herbst. Ein abgebrochener Fingernagel – wenn das am Ende des Abends der größte Aufreger war, dann kann der Bundestrainer dann doch beruhigt in den Sommerurlaub gehen.“

Bild: „Nach furchtbar schlechter erster Halbzeit, in der Bastian Schweinsteiger einen Elfmeter verschießt (10.) und Torwart Roman Weidenfeller in seinem wohl letzten Länderspiel sogar einen Rückstand gegen den Fußball-Zwerg verhindern muss, werden die Fans am Bildschirm doch noch für das Einschalten belohnt.“

Freut sich auf das Testspiel gegen Australien: Bundestrainer Joachim Löw © AFP
Bundestrainer Joachim Löw freut sich auf den Sommerurlaub © AFP

Express: „Erst pfui, dann hui – Jogis Jungs erst nach der Pause weltmeisterlich. Lange Zeit machten die Hobbykicker von Gibraltar den Weltmeister zum Affen. Schützenfest, Torfestival. Spaßfußball? Nix war davon in Halbzeit eins zu sehen bei den Deutschen. Die Löw-Jungs blamierten sich gegen die Feuerwehrmänner, Polizisten, Studenten und Lagerarbeiter des Mini-Inselstaats Gibraltar.“

Sport1.de: „Erst im Urlaubsmodus, dann in Torlaune: Die deutsche Nationalmannschaft hat sich mit einem Pflichtsieg gegen den krassen Außenseiter Gibraltar in die Sommerpause verabschiedet.“

Sueddeutsche.de: „Mehr als André Schürrles Tor (28.) bekamen die 7.464 Zuschauer in der EM Arena von 2004 vom Weltmeister bis zur Pause nicht geboten, dafür aber jede Menge Chancen für Gibraltar. Erst in der besseren zweiten Halbzeit schossen Max Kruse (47./81.), Ilkay Gündogan (51.), Karim Bellarabi (57.) und erneut Schürrle (65./71.) ein standesgemäßes Ergebnis heraus.“

Welt: „Als das Spiel besser lief, feilte Löw seine Nägel – Lange spielt Deutschland in der EM-Qualifikation gegen Gibraltar zu naiv, bricht den Gegner spät und gewinnt dann noch klar. Bundestrainer Joachim Löw zückt nach der Pause entspannt seine Nagelfeile.“

Fr-online.de: „Mit dem zweithöchsten Sieg unter Bundestrainer Joachim Löw nach dem 13:0 in San Marino 2006 ist das DFB-Team mit 13 Punkten vor dem „heißen Herbst“ in der EM-Qualifikation-Gruppe D hinter Polen, die ihrerseits 4:0 gegen Georgien siegten und auf 14 Punkte kommen, auf Rang zwei gerückt.“

n-tv: „Während auf dem Platz bei solch eindeutigen Spielständen auch gerne mal eine Pirouette für die Galerie gedreht wird, um den Gegner völlig zu demoralisieren und absolute Überlegenheit zu demonstrieren, ist das Desinteresse des Trainers an den Geschehnissen zumindest ungewöhnlich, wenn nicht sogar überheblich – oder mehr. Allerdings: Die Löw’sche Nagelfeile könnte sich gut und gerne zum beliebten Trainer-Accessoire entwickeln. Oder vielleicht ein anderes Pflegeprodukt? Passend wäre dann eine Werbekampagne im Fernsehen. Der Traum jedes Sportvermarkters!“

Focus Online: „Erst nach Jogis Weckruf ballert Deutschland los – Sommerpause! Mit einem letztlich hohen Sieg im EM-Qualifikationsspiel gegen Gibraltar hat Deutschlands Fußball-Nationalmannschaft die schwierige Nach-WM-Saison beendet. Roman Weidenfeller bewahrt „Die Mannschaft“ vor peinlichen Gegentoren.“

Stern: „Weltmeister geht mit 7:0-Erfolg in den Urlaub – Nach einer Halbzeit hart an der Grenze zur Peinlichkeit hat sich der Weltmeister mit einem standesgemäßen Kantersieg in den ersehnten Urlaub verabschiedet. Eine deutliche Steigerung nach der Pause und ein Tore-Dreierpack von André Schürrle brachten der deutschen Fußball-Nationalmannschaft einen 7:0 (1:0)-Erfolg gegen den krassen Außenseiter Gibraltar.“

Goal: „Blutauffrischung kann der Mannschaft nicht schaden – Jogi Löw pfeilt sich auf der Bank die Nägel, fordert von seinen Spieler aber „Spannung“. Nach der Sommerpause feilt der Bundestrainer am neuen Kader, das wird spannend.“

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