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Der achte und somit letzte Spieltag der Champions-League-Gruppenphase steht an – und für die vier deutschen Vertreter geht es um alles: direkte Achtelfinaltickets, Play-off-Plätze oder das frühe Aus. Wir ordnen die Ausgangslage vor den heutigen Spielen um 21 Uhr ein.

Bayern München: Achtelfinalticket längst sicher
Der FC Bayern reist zwar noch nach Eindhoven, doch sportlich ist längst alles klar: Mit 18 Punkten ist der deutsche Rekordmeister sicher unter den besten zwei Teams der Liga-Phase. Als Zweiter droht im Achtelfinale allerdings ein echter Kracher – mögliche Gegner wären unter anderem Real Madrid oder der FC Liverpool.
Personell gibt es jedoch ein paar Fragezeichen: Dayot Upamecano fällt wegen eines Virus aus, dafür steht Vincent Kompany wohl wieder auf den Einsatz von Eric Dier in der Defensive. Der Fokus liegt auf einem erfolgreichen Abschluss der Gruppenphase.
Borussia Dortmund: Play-offs fast sicher, Achtelfinale kaum erreichbar
Der direkte Sprung in die K.o.-Phase ist für den BVB nur noch rechnerisch möglich. Mit Platz 16 liegt man zu weit zurück, müsste mehrere Teams überholen – das ist sehr unwahrscheinlich. Dennoch: Die Play-off-Teilnahme (Plätze 9 bis 24) ist so gut wie sicher. Besonders wichtig wäre Rang 9 bis 16, denn der würde Heimrecht im Rückspiel bedeuten.
Dafür muss gegen Inter Mailand heute gepunktet werden. Eine Herausforderung, zumal Trainer Niko Kovac auf Marcel Sabitzer, Niklas Süle und Daniel Svensson verzichten muss. Ramy Bensebaini könnte wieder in die Startelf rücken.
Bayer Leverkusen: Alles in der eigenen Hand
Leverkusen hat als aktuell 20. der Liga-Phase beste Aussichten auf die Play-offs – aber nur, wenn heute gegen den noch sieglosen FC Villarreal gewonnen wird. Dann wäre das Weiterkommen sicher.
BILD berichtet zudem, dass Leih-Torwart Jonas Omlin bereits einsatzbereit ist und im Kader stehen wird. Ein Sieg würde Bayer nicht nur das Weiterkommen sichern, sondern auch die Ausgangslage für die K.o.-Phase verbessern.
Eintracht Frankfurt: Schon ausgeschieden
Für Eintracht Frankfurt ist der internationale Traum bereits ausgeträumt. Das Heimspiel gegen Tottenham ist sportlich bedeutungslos, denn das Team ist nach der 2:3-Pleite gegen Qarabag aus dem Rennen um die Play-offs. Der Frust sitzt tief – die Chance auf europäische Nächte ist damit vorerst dahin.