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Der FC Augsburg hat seinen Aufwärtstrend in der Fußball-Bundesliga fortgesetzt und sich mit einem 2:1-Heimsieg gegen den FC St. Pauli weiter Luft im Tabellenkeller verschafft. Michael Gregoritsch war der Matchwinner für den FCA, der nach einem umstrittenen Elfmeter in Rückstand geriet. Dank dieses Erfolgs vergrößerte Augsburg seinen Vorsprung auf den Relegationsplatz auf acht Punkte. Die Mannschaft blickt nun optimistisch auf die kommenden Kellerduelle.

Gregoritsch führt FCA zum Sieg
In einem spannenden Duell zwischen dem FC Augsburg und dem FC St. Pauli brachte ein umstrittener Foulelfmeter die Gäste zunächst in Führung. Daniel Sinani verwandelte den Strafstoß in der 32. Minute, nachdem Marius Wolf im eigenen Strafraum den Ball mit einer Grätsche klärte und dabei Manolis Saliakas traf. Referee Sascha Stegemann entschied auf Elfmeter, und der VAR griff nicht ein, was für Unverständnis bei den Augsburgern sorgte.
Augsburg zeigt starke Reaktion
Der FCA ließ sich jedoch nicht entmutigen und antwortete noch vor der Halbzeitpause. Nach einer Ecke von Alexis Claude-Maurice köpfte Michael Gregoritsch in der 41. Minute aus fünf Metern zum 1:1 ein. Diese Reaktion zeigte den Kampfgeist der Mannschaft von Trainer Manuel Baum, die seit vier Spielen ungeschlagen ist und nun mit viel Selbstvertrauen in die kommenden Partien geht.
Gregoritsch mit Doppelpack
In der zweiten Halbzeit war es erneut Gregoritsch, der zum Helden des Spiels wurde. Nach einem weiteren Zuspiel von Claude-Maurice traf der Angreifer in der 58. Minute eiskalt ins lange Eck und sorgte für die 2:1-Führung. St. Pauli hatte zuvor durch Sinani in der 52. Minute eine gute Möglichkeit, die jedoch ungenutzt blieb und sich letztlich rächte.
Augsburgs Ausblick auf die nächsten Spiele
Mit diesem Sieg hat der FC Augsburg seinen Vorsprung auf den Tabellen-17. auf acht Punkte ausgebaut. Die kommenden Spiele gegen den FSV Mainz 05 am 7. Februar und den 1. FC Heidenheim am 15. Februar sind entscheidend für den Klassenerhalt. St. Pauli hingegen muss bereits am Dienstag im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Bayer Leverkusen antreten, wo die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin ohne ihren Abwehrchef Hauke Wahl auskommen muss.