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Marc-André ter Stegen steht vor einer entscheidenden Phase seiner Karriere beim FC Girona, wo er seinen Platz als deutsche Nummer eins festigen möchte. Der Keeper muss zeigen, dass er nach Verletzungen wieder auf Topniveau spielt, um sich für die bevorstehende WM zu empfehlen. Sein Debüt im Tor von Girona ist für das Ligaspiel gegen den FC Getafe angesetzt, und ter Stegen ist bereit, sich zu beweisen.

Ter Stegen unter Druck vor WM
Marc-André ter Stegen, der zuletzt unter Trainer Hansi Flick beim FC Barcelona nicht mehr die gewünschten Einsatzzeiten erhielt, steht nun unter Druck, sich in Girona zu beweisen. Oliver Kahn, ehemaliger Nationaltorwart, betonte die Notwendigkeit, dass ter Stegen auf höchstem Niveau spielt, um der Nationalmannschaft bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) zu helfen. Kahn forderte eine klare Leistungssteigerung, um den Platz im DFB-Tor zurückzuerobern.
Erste Chance gegen Getafe
Am Montag um 21:00 Uhr steht ter Stegen im Ligaspiel gegen den FC Getafe vor seiner ersten Herausforderung. „Ich fühle mich gut und versuche, mich so schnell wie möglich zu integrieren“, äußerte der 44-malige Nationalspieler bei seiner Vorstellung. Sein Ziel ist es, kontinuierlich zu spielen, um sich optimal auf die WM vorzubereiten. Die Leihe zu Girona bis Saisonende gibt ihm die Möglichkeit, Spielpraxis zu sammeln.
Rückkehr nach Verletzungen
Nach einer schweren Knieverletzung und einer langen Reha nach einer Rückenoperation war ter Stegen in den Hintergrund geraten. Die Leihe zum Tabellenelften Girona, wo bisher Paulo Gazzaniga als Stammtorhüter agierte, bietet ihm eine Chance, wieder ins Rampenlicht zu treten. „Ich habe größten Respekt vor dem, was Gazzaniga geleistet hat, aber ich habe auch persönliche Ziele“, so ter Stegen.
Nächste Länderspiele im Blick
Mit Blick auf die kommenden Länderspiele gegen die Schweiz am 27. März in Basel und gegen Ghana am 30. März in Stuttgart ist der Druck auf ter Stegen groß. Oliver Baumann hat ihn zuletzt im DFB-Tor gut vertreten, doch ter Stegen möchte endlich die Rolle des Stammkeepers zurückerobern. Der Schritt zurück in den Abstiegskampf von La Liga ist für ihn kein Neuland, da er aus seiner Zeit bei Borussia Mönchengladbach ähnliche Erfahrungen kennt.