WM 2026 Chancen: Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen soll Wechsel zugestimmt haben

Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen hat offenbar den Weg zu einem Vereinswechsel freigemacht, um seine Chancen auf eine Teilnahme an der WM 2026 zu erhöhen. Laut der spanischen Zeitung Sport hat der 33-Jährige grundsätzlich einer Leihe an den abstiegsbedrohten FC Girona zugestimmt. Bei Barcelona sieht die Zukunft des ehemaligen Gladbachers eher düster aus, weshalb der DFB-Sportdirektor Rudi Völler betont, dass ter Stegen „Spielpraxis“ benötigt.

Deutschlands Torhüter Nr. 1 Marc-Andre Ter Stegen während des UEFA Nations League Fußballspiels zwischen den Niederlanden und Deutschland in der Johan Cruyff Arena in Amsterdam am 10. September 2024 zu. (Foto: NICOLAS TUCAT / AFP)
Deutschlands Torhüter Nr. 1 Marc-Andre Ter Stegen während des UEFA Nations League Fußballspiels zwischen den Niederlanden und Deutschland in der Johan Cruyff Arena in Amsterdam am 10. September 2024 zu. (Foto: NICOLAS TUCAT / AFP)

Ter Stegen vor Wechsel zu Girona?

Marc-André ter Stegen steht vor einer möglichen Leihe zum FC Girona, einem Klub, der in der aktuellen Saison mit Abstiegsängsten kämpft. Der Torhüter, der beim FC Barcelona keine Perspektive mehr hat, könnte dort die dringend benötigte Spielzeit erhalten. Völler unterstrich die Dringlichkeit: „Er muss natürlich spielen in der Rückrunde“, um sich für die anstehende WM zu empfehlen.

DFB und Bundestrainer setzen auf Spielpraxis

Rudi Völler, der Sportdirektor des DFB, hat im Sport1-Doppelpass deutlich gemacht, dass die Länderspiele Ende März gegen die Schweiz und Ghana entscheidend für die Kaderbildung zur WM sein werden. „Das gilt auch auf der Torhüterposition“, fügte Völler hinzu. Bundestrainer Julian Nagelsmann hat ebenfalls betont, dass es für ter Stegen wichtig sei, regelmäßig zu spielen, unabhängig davon, ob dies bei einem Topklub geschieht oder nicht. Eine gute Leistung ist gleichermaßen von Bedeutung.

Verhandlungen über Gehaltszahlungen im Gange

Die endgültige Einigung zwischen dem FC Barcelona und dem FC Girona steht jedoch noch aus. Insbesondere die Frage, wie die Gehaltszahlungen während der Leihe aufgeteilt werden, ist noch unklar. Ter Stegen selbst ist laut Berichten nicht bereit, auf sein Gehalt zu verzichten, um einen Wechsel zu forcieren. Sein Vertrag beim spanischen Meister läuft noch bis 2028, was die Verhandlungen zusätzlich kompliziert.

Persönliche Situation des Torhüters

Der in Trennung lebende ter Stegen könnte durch einen Wechsel nach Girona auch geografisch profitieren, da der Klub nur etwa 100 km nördlich von Barcelona liegt. Dies würde ihm ermöglichen, näher bei seinen beiden Söhnen zu sein, während er gleichzeitig die Möglichkeit hat, in der Primera División wieder ins Spiel zu kommen. Girona hat in der aktuellen Saison die schwächste Abwehr mit 34 Gegentoren nach 19 Spielen, was ter Stegen die Chance bietet, sich auszuzahlen.