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Nico Schlotterbeck rätselt über Rote Karte gegen Bergamo: Der Dortmunder Verteidiger schrieb nach dem 1:4 bei Atalanta Bergamo, dass ihm auch nach dem Schlusspfiff keine Begründung für die Rote Karte genannt worden sei. Schlotterbeck stand während der Partie auf der Bank und zeigte sich in seinem Instagram-Statement „extrem niedergeschlagen“ über das Verpassen des Achtelfinals der Champions League. Er betont, er habe weder beleidigt noch sich respektlos verhalten. Der Vorfall ereignete sich unmittelbar vor der spielentscheidenden Elfmeterszene und löst weiter Fragen bei Team und Trainer aus.

Rote Karte: Schlotterbeck nennt fehlende Erklärung
Nico Schlotterbeck schreibt, dass ihm „selbst nach der Partie“ der Unparteiische José María Sánchez Martínez keinen Grund für die Rote Karte nennen konnte. Der Verteidiger machte seine Aussage auf Instagram und schilderte seine Verärgerung offen: Er habe die Entscheidung nicht nachvollziehen können und empfinde das Ausscheiden aus der Königsklasse als sehr schmerzhaften Moment. Damit bleibt für BVB und Umfeld unklar, welche Regelverletzung den Ausschluss rechtfertigen sollte.
Der Vorfall vor dem Elfmeter
Die Rote Karte fiel laut Schlotterbeck in dem Chaos vor der entscheidenden Elfmeterszene, als mehrere Atalanta-Spieler lautstark protestierten. „Nachdem gefühlt zehn Spieler von Atalanta gleichzeitig aufgesprungen sind und sich lautstark beschwert haben, bin ich ebenfalls aufgestanden und habe gesagt, sie sollen sich wieder hinsetzen. Das war alles“, schrieb der Dortmunder. Er betont ausdrücklich: „Ohne Beleidigungen, ohne Respektlosigkeiten oder sonst irgendetwas.“ Diese Schilderung wirft Fragen zum Umgang des Schiedsrichters mit der Situation und zum generellen Ablaufen der Spielszene auf.
Kovac rätselt – Coaching-Zone als möglicher Grund
Trainer Niko Kovac zeigte sich ebenfalls überrascht und sagte: „Für mich war das gar nichts.“ Gleichzeitig deutete Kovac an, dass Schlotterbeck den Dortmunder Bereich verlassen habe, was man ihm „vielleicht vorwerfen“ könne. Der Cheftrainer verwies auf die Bedeutung der Coaching-Zone: „Als Trainer darfst du nicht in der Coaching-Zone des Gegners sein. Wahrscheinlich war das der Grund.“ Damit bleibt offen, ob formale Regelverstöße oder das Verhalten des Spielers den Ausschlag gaben.
Folge: BVB scheitert im Achtelfinale
Das 1:4 (0:2) bei Atalanta Bergamo bedeutete für Borussia Dortmund das Aus in der Champions League, und Schlotterbeck zeigte sich darüber sehr betroffen. In seinem Post schrieb er, er sei „extrem niedergeschlagen“ über das Verpassen des Achtelfinals. Die Kombination aus dem deutlichen Ergebnis und der ungeklärten Platzverweisung sorgt für Gesprächsstoff innerhalb der Mannschaft und bei den Verantwortlichen.