BVB Coach Niko Kovac hofft, Felix Nmecha im Saisonendspurt noch einmal einsetzen zu können. Der derzeit verletzte und bei Borussia Dortmund schmerzlich vermisste Fußball-Nationalspieler sei zwar noch keine sichere Rückkehroption, doch der BVB-Coach formulierte vor dem Heimspiel gegen Bayer Leverkusen am Samstag um 15.30 Uhr bei Sky einen klaren Wunsch. Nmecha fehlt seit Ende März wegen einer Außenbandverletzung im Knie und musste deshalb auch seine Reise zur Nationalmannschaft absagen.

Kovac: Nmecha ist für den BVB schwer zu ersetzen
„Felix ist ein sehr wichtiger Bestandteil dieser Mannschaft. Er hat die Gabe, Räume zu erkennen, Räume zu bespielen“, sagte Kovac über den 23-Jährigen, dessen Ausfall aus Dortmunder Sicht deutlich spürbar ist. Beim jüngsten 2:0-Erfolg des BVB beim VfB Stuttgart habe man das bereits gesehen, erklärte der Chefcoach: „Der BVB mit Felix ist anders als der BVB ohne Felix. Jeder einzelne gibt seine Note mit dazu.“
Für Nmecha geht es zugleich auch um die WM. Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte bereits betont, es bestehe „auf jeden Fall die Gefahr, dass er die WM nicht spielen kann“. Kovac sprach vorerst nur von Hoffnung und stellte klar: Das sei „keine Prognose“, sondern „mein Wunsch“.
Leverkusen-Duell abgehakt, Rotation nur dosiert
Auch das vorangegangene Achtelfinal-Aus im DFB-Pokal im eigenen Stadion gegen Bayer Leverkusen spielt für den BVB laut Kovac keine Rolle mehr. Die Dortmunder hätten „ein gutes Spiel“ gemacht, aber „unglücklich verloren“, sagte er. Beim erneuten Aufeinandertreffen erwarte er ein Duell auf Augenhöhe: Es sei offensichtlich, dass es sich um „zwei ebenbürtige Mannschaften“ handle, diesmal werde ein „50:50-Spiel“.
In der Bundesliga rangiert Dortmund als Tabellenzweiter neun Punkte hinter Bayern München und elf Zähler vor dem ersten Verfolger RB Leipzig. Trotz dieser Ausgangslage kündigte Kovac keine große Rotation an. Die Leistung werde zählen, betonte er, jeder Spieler könne sich mit guten Auftritten empfehlen.