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Mit einem 3:0-Sieg gegen Werder Bremen hat Borussia Dortmund seine Position in der Bundesliga gefestigt. Serhou Guirassy, der als Joker eingewechselt wurde, traf nach langer Durststrecke wieder. Der Erfolg fiel jedoch nicht ganz leicht, da die Dortmunder in der ersten Halbzeit wenig überzeugten. Nationalspieler Nico Schlotterbeck betonte, dass das Team noch Luft nach oben hat.

Guirassy trifft nach langer Abwesenheit
Der guineische Stürmer Serhou Guirassy beendete seine Torflaute, indem er in der 83. Minute nach einem schweren Abwehrfehler der Bremer ins Netz traf. Der Treffer war sein erster in der Bundesliga seit Ende Oktober, nachdem er zuvor auf der Bank Platz genommen hatte. Coach Niko Kovac hatte den formschwachen Angreifer zunächst für Fábio Silva auf die Bank gesetzt, der sich jedoch nicht in die Torschützenliste eintragen konnte.
Dortmunds schwache erste Halbzeit
Obwohl Nico Schlotterbeck in der 11. Minute per Kopfball das 1:0 für die Schwarz-Gelben erzielte, wirkte die Mannschaft in der ersten Halbzeit gehemmt. Die von Kovac geforderte Gier, nach einer Führung nachzulegen, war nicht erkennbar. Der BVB hatte Schwierigkeiten, den Ball in den eigenen Reihen zu halten, und die Offensivaktionen blieben harmlos. Lediglich die Kopfballstärke von Schlotterbeck sorgte für den frühen Führungstreffer.
Bremen mit guten Chancen
Werder Bremen hatte in der ersten Hälfte durch Justin Njinmah zwei große Gelegenheiten, konnte diese jedoch nicht nutzen. Zunächst vergab er eine hervorragende Möglichkeit, als er den völlig freien Jens Stage übersah. Später scheiterte er mit einem schwachen Abschluss, der keine Gefahr für den Dortmunder Keeper Gregor Kobel darstellte. Das Spiel war von technischen Fehlern und Ungenauigkeiten auf beiden Seiten geprägt, was einige BVB-Fans mit Pfiffen in die Halbzeitpause quittierten.
Später Druck von Dortmund
In der zweiten Halbzeit steigerte sich die Leistung von Borussia Dortmund, auch wenn der Druck lange auf sich warten ließ. Die Einwechslung von Emre Can für den gelbvorbelasteten Niklas Süle stabilisierte die Defensive. Marcel Sabitzer hatte in der 66. Minute die Chance, auf 2:0 zu erhöhen, doch auch hier blieb es bei einem harmlosen Abschluss. Guirassy schließlich sorgte für die Entscheidung zum 3:0, bevor das Spiel in die Nachspielzeit ging, ohne dass Bremen noch einmal gefährlich wurde.