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Serhou Guirassy steht bei Borussia Dortmund vor einer schwierigen Phase und droht, gegen Werder Bremen auf der Bank zu landen. Trainer Niko Kovac hat zwar betont, dass er weiterhin auf seinen Stürmer setzen möchte, doch die anhaltende Torflaute wirft Fragen auf. Guirassy hat seit seinen starken ersten drei Spieltagen nur ein weiteres Bundesliga-Tor erzielt und zeigt sich auf dem Platz oft unzufrieden. Kovac muss nun entscheiden, ob er dem Nationalspieler Guinea weiterhin das Vertrauen schenkt oder auf Herausforderer Fábio Silva setzt.

Guirassys Torflaute sorgt für Diskussionen
Serhou Guirassy, der in der vergangenen Saison wettbewerbsübergreifend 38 Tore erzielte, hat in den letzten Wochen stark abgebaut. Nach seinem guten Start, in dem er vier Tore in den ersten drei Spielen erzielte, konnte er seit Ende Oktober nur noch einmal ins Schwarze treffen. Diese Entwicklung sorgt nicht nur bei den Fans, sondern auch im Trainerteam von Borussia Dortmund für besorgte Gesichter. Kovac zeigte sich zwar optimistisch, dass Guirassy aus seiner Formkrise herausfinden wird, dennoch wird die Geduld des Übungsleiters auf die Probe gestellt.
Kovac steht vor einer schweren Entscheidung
Trainer Niko Kovac hat in der Presse betont, dass er Guirassy unterstützen möchte: „Wir werden ihm helfen, er wird da wieder rauskommen.“ Doch wie lange kann er sich erlauben, auf die Rückkehr des Torjägers zu warten? Fábio Silva, der als hungriger Herausforderer gilt, könnte Guirassy am Dienstagabend eine Denkpause auf der Bank verschaffen. Lothar Matthäus, Rekordnationalspieler, äußerte sich zu den Schwierigkeiten des Stürmers: „Ob Guirassy das dann einsehen wird, das ist die große Frage.“ Der Druck auf Guirassy wächst, während Silva auf seine Chance lauert.
Emotionale Belastung und Druck auf Guirassy
Matthäus beobachtet, dass Guirassy auf dem Platz oft unzufrieden wirkt: „Er schaut traurig aus, spielt nicht mit Freude.“ Der Druck, wieder zu treffen, scheint auf den Schultern des Stürmers zu lasten. „Guirassy ist zur Zeit sicher mit dem Kopf nicht 100-prozentig da“, so Matthäus weiter. Diese emotionale Belastung könnte eine Rolle dabei spielen, dass der 29-Jährige seine gewohnte Leistung nicht abrufen kann. Kovac muss nun die Balance finden zwischen Unterstützung und dem Erfordernis, Leistungsträger einzusetzen, die im Moment ihre Form zeigen.
Teamkollegen optimistisch trotz Krise
Trotz der aktuellen Situation bleibt das Team hinter Guirassy. Innenverteidiger Waldemar Anton äußerte sich positiv: „Serhou arbeitet jeden Tag hart. Er macht viele Wege, die er sonst nicht gemacht hat.“ Diese Unterstützung von Seiten der Mitspieler könnte entscheidend sein, um Guirassy zurück zu seiner Bestform zu verhelfen. Kovac wird entscheiden müssen, ob er den Stürmer weiterhin auf dem Platz einsetzt oder ob er eine Rotation in Betracht zieht, um frische Impulse ins Spiel zu bringen.