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Das Milliarden-Geschäft Profifußball hat in Deutschland neue Rekorde aufgestellt. Die 36 Klubs der Bundesliga und der 2. Liga haben in der vergangenen Saison erstmals Erlöse von über sechs Milliarden Euro generiert, konkret 6,33 Milliarden Euro. Diese beeindruckende Steigerung von 7,9 Prozent führt zu einem operativen Gesamtgewinn von 271,5 Millionen Euro. Der Wirtschaftsreport der Deutschen Fußball Liga (DFL) zeigt, dass der Fußball nicht nur finanziell floriert, sondern auch gesellschaftliche Impulse setzt.

Bundesliga erreicht Rekordumsätze
Die Bundesliga hat mit einem Umsatz von 5,12 Milliarden Euro eine neue Rekordmarke erreicht. Damit überstieg sie erstmals die fünf Milliarden Euro-Grenze. Im Vergleich zur Vorsaison entspricht dies einem Zuwachs von 6,7 Prozent, was die Liga in eine starke Position für die kommenden Herausforderungen bringt.
2. Liga erstmals über der Milliardengrenze
Auch die 2. Liga kann sich über einen historischen Erfolg freuen. Mit Einnahmen von 1,21 Milliarden Euro wird die Milliardengrenze erstmals überschritten. Das entspricht einem Zuwachs von 13,1 Prozent im Vergleich zur vorherigen Spielzeit und zeigt, dass der Profifußball in Deutschland auf allen Ebenen wächst.
Positive gesellschaftliche Auswirkungen
Ligapräsident Hans-Joachim Watzke hebt hervor, dass der Fußball Menschen über alle Unterschiede hinweg zusammenführt und positive gesellschaftliche Effekte generiert. Er betont, dass das wirtschaftliche Wachstum der Bundesliga und der 2. Bundesliga nicht nur in den Steuern und Abgaben sichtbar wird, sondern auch in der Schaffung von Arbeitsplätzen.
Gestiegene Gewinne und positive Eigenkapitalquote
Insgesamt erzielten 13 Erst- und 15 Zweitligisten einen Gewinn, was im Vergleich zur Vorsaison eine deutliche Verbesserung darstellt. Alle Bundesligisten weisen ein positives Eigenkapital von insgesamt 2,17 Milliarden Euro aus. Dies spiegelt die Stabilität und Attraktivität des deutschen Fußballs wider, der in herausfordernden Zeiten starke Signale sendet.