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Der Vertrag von Manuel Neuer beim FC Bayern läuft im Sommer aus – und eine Entscheidung über seine Zukunft soll bis Ende März fallen. Doch was der langjährige Stammkeeper selbst will, bleibt weiter unklar. Der Rekordmeister plant, die Gehaltsstruktur anzupassen, während Neuer offenbar selbst noch abwägt, ob er seine Karriere fortsetzt. Derweil scheint eine weitere Teilnahme an der Fußball WM 2026 in weite Ferne gerückt.

Entscheidungszeitraum: Ende März als Schlüsseldatum
Ein zentrales Treffen zwischen Manuel Neuer und dem FC Bayern ist für Ende März angesetzt – direkt vor seinem 40. Geburtstag am 27. März. Bis dahin soll geklärt sein, ob der Weltmeister von 2014 ein weiteres Jahr im Bayern-Tor stehen wird oder nicht. Der Zeitrahmen steht, doch ob Neuer ein Karriereende oder eine Verlängerung bevorzugt, weiß laut „BILD“ nicht einmal der Verein selbst.
Karriereende oder Verlängerung: Zwei Szenarien
Neuer, der seit 2011 das Bayern-Tor hütet, ist mittlerweile eine Vereinsikone. Doch die Frage stellt sich: Warum weitermachen? Im Verein ist man sich sicher, dass ein weiteres Jahr für ihn sportlich keinen Reiz mehr hätte – es geht eher ums Gefühl. Auf der anderen Seite wird diskutiert, ob Neuer, dann 40 Jahre alt, seine Karriere würdig beenden möchte oder doch noch ein Jahr dranhängt.
Finanzielle Rahmenbedingungen: Gehalt als Knackpunkt
Laut Bericht gehört Neuer mit einem geschätzten Jahresgehalt von bis zu 20 Millionen Euro zu den Topverdienern beim FC Bayern. Sportvorstand Max Eberl und die sportliche Leitung arbeiten aktuell daran, die Gehaltskosten zu senken. Im Falle einer Verlängerung müsste Neuer wohl deutliche Abstriche in Kauf nehmen. Eine Reduzierung seines Gehalts gilt daher als Voraussetzung für einen neuen Vertrag.
Bayerns Zukunftsplan: Urbig als Option, Neuer als Übergang?
Hinter den Kulissen denkt man beim FC Bayern bereits weiter. Sollte Neuer verlängern, wäre das wohl nur für eine Übergangszeit. Jonas Urbig, derzeit in der Entwicklung, soll mittelfristig aufgebaut werden. Für den Plan der Bayern wäre ein weiteres Jahr Neuer als erfahrener Rückhalt durchaus denkbar – vorausgesetzt, beide Seiten finden eine Lösung.