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Beim Afrika-Cup 2025 kämpfen vier Teams im Halbfinale um den Einzug ins Finale. Im Fokus stehen dabei die Stars Mohamed Salah, Sadio Mané, Victor Osimhen und Achraf Hakimi, die alles daran setzen, ihre Länder zum Triumph zu führen. Während Salah auf seinen ersten Titel mit Ägypten hofft, will Mané seine Senegalese erneut zum Erfolg bringen. Osimhen und Hakimi haben ebenfalls große Ambitionen, ihre Nationen zum historischen Sieg zu führen. Es verspricht ein spannendes Turnier zu werden.

Mohamed Salah: Der ägyptische König auf der Jagd nach dem Titel
Mohamed Salah, der Superstar des FC Liverpool, steht erneut im Mittelpunkt des Geschehens. Der „Ägyptische König“ hat bereits zahlreiche Titel errungen, doch der Afrika-Cup bleibt ihm verwehrt. „Ich habe fast jeden Preis gewonnen. Das ist der Titel, auf den ich warte“, erklärte der 33-Jährige. Ägypten erreichte unter seiner Führung bereits zweimal das Endspiel, scheiterte jedoch in den Jahren 2017 und 2022. Der letzte Versuch endete in einer dramatischen Niederlage im Elfmeterschießen gegen Senegal, und nun brennt Salah auf eine Revanche.

(Photo by Cody Froggatt/News Images)
Sadio Mané: Vom Bayern-Flop zum Idol in Saudi-Arabien
Sadio Mané, einst Spieler bei Liverpool, hat seine Zelte beim FC Bayern abgebrochen und spielt nun an der Seite von Cristiano Ronaldo bei Al-Nassr. Obwohl seine Zeit in Deutschland nicht den erhofften Erfolg brachte, bleibt Mané in seiner Heimat Senegal ein Held. Am Mittwoch treffen die beiden Idole ihrer Nationen im Halbfinale des Afrika-Cups erneut aufeinander. Mané, der im Endspiel 2022 den entscheidenden Elfmeter verwandelte, betont, dass er keinen Druck mehr verspüre: „Bevor ich den Afrika-Cup gewonnen habe, habe ich manchmal wegen des Drucks schlecht gespielt“.

Victor Osimhen: Nigerias Hoffnungsträger im Sturm
Victor Osimhen, der von Galatasaray Istanbul verpflichtete Stürmer, hat sich in der Nationalelf Nigerias einen Namen gemacht. Nach seinem Wechsel von der SSC Neapel ist Osimhen etwas aus dem Fokus der großen europäischen Klubs gerückt, doch in der afrikanischen Fußballszene glänzt er weiterhin. Im Viertelfinale gegen Algerien erzielte er ein Tor und bereitete ein weiteres vor, was Nigeria in die nächste Runde katapultierte. Im Halbfinale gegen Gastgeber Marokko wird das Aufeinandertreffen mit Salah zudem zum Duell der Torjäger, da beide Akteure mit vier Treffern glänzen.
Achraf Hakimi: Marokkos Führungsspieler auf dem Weg zum ersten Titel
Achraf Hakimi, Afrikas Fußballer des Jahres, spielt eine entscheidende Rolle für die marokkanische Nationalmannschaft. Nach seiner Rückkehr von einer Verletzung führt er die Gastgeber ins Halbfinale des Afrika-Cups. Marokko, das seit 1976 auf einen Titel wartet, hat mit Hakimi einen defensiven Stabilitätsanker, der erst ein Gegentor im gesamten Turnier kassierte. Am Mittwoch steht das entscheidende Duell gegen Nigeria an, und die Hoffnungen auf den ersten Titel seit 50 Jahren ruhen auf seinen Schultern.