Japan dabei!
WM-Qualifikation 2026 – der aktuelle Stand

WM-Quali 2026: Während Japan jubelt, geht’s in Europa erst los

Während Japan als erstes Land das Ticket für die WM 2026 in der Tasche hat, laufen andernorts bereits packende Quali-Duelle. Überraschungen inklusive: Fußball-Zwerge wittern ihre große Chance, Afrika erlebt ein Wettrennen der Außenseiter – und in Ozeanien geht’s um Historisches. Europa spielt heute das erste Mal!

Der brasilianische Stürmer Vinicius Jr. (Nr. 07) winkt den Fans während des Qualifikationsspiels für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026 in Südamerika zwischen Brasilien und Kolumbien im Stadion Mane Garrincha in Brasilia am 20. März 2025 zu. (Foto: Sergio Lima / AFP)
Der brasilianische Stürmer Vinicius Jr. (Nr. 07) winkt den Fans während des Qualifikationsspiels für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026 in Südamerika zwischen Brasilien und Kolumbien im Stadion Mane Garrincha in Brasilia am 20. März 2025 zu. (Foto: Sergio Lima / AFP)

Asien: Japans Startschuss – und neue Hoffnung für die Verfolger

Mit einem souveränen Auftritt und einem klaren Heimsieg macht Japan den Anfang: Die „Samurai Blue“ sind das erste Team weltweit, das sich für die WM 2026 qualifiziert hat. Die neue Struktur mit 48 Teilnehmern befeuert die Ambitionen in Asien – statt vier gibt’s nun acht direkte Startplätze.

Neben den üblichen Verdächtigen wie Südkorea und dem Iran schielen auch Usbekistan, Jordanien und Co. aufs WM-Ticket. Der Modus: Drei Sechsergruppen, die besten zwei pro Gruppe fahren direkt zur WM, der Rest kämpft sich über Play-offs.

Afrika: Underdogs im Aufwind – ein Kontinent in Bewegung

Neun WM-Tickets – fast doppelt so viele wie bisher: Das sorgt für Aufbruchstimmung auf dem afrikanischen Kontinent. Und tatsächlich: Statt der üblichen Favoriten haben sich bislang Außenseiter wie Sudan, Kap Verde oder Madagaskar in Stellung gebracht.

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Der Weg zur WM? Hart umkämpft. Nur die Gruppensieger fahren sicher nach Nordamerika. Vier weitere Plätze werden in einer nervenaufreibenden Play-off-Runde ausgespielt. Nationen wie Namibia oder Mosambik träumen vom ganz großen Wurf – so offen war Afrika selten.

Ozeanien: Neuseeland klar – Neukaledonien historisch?

Premiere für den Pazifik: Erstmals erhält Ozeanien einen fixen WM-Startplatz. Und prompt schreiben zwei Teams Geschichte. Neuseeland fegte mit 7:0 über Fidschi hinweg, auch Neukaledonien setzte mit einem 3:0 gegen Tahiti ein dickes Ausrufezeichen.

Am Montag kommt’s zum Showdown. Neuseeland will zum dritten Mal zur WM – doch Neukaledonien könnte zum ersten Mal auf der ganz großen Bühne auftauchen. Ein historischer Fußballmoment liegt in der Luft.

Nord- und Mittelamerika: Gastgeber raus, Außenseiter rein

USA, Kanada und Mexiko sind als Gastgeber fix qualifiziert – das öffnet die Tür für neue Gesichter. Und siehe da: Nach zwei Spieltagen grüßen Länder wie Suriname, Curaçao und Nicaragua von der Spitze.

Der Haken: In der ersten Phase geht’s nur um die Play-off-Tickets. Erst in der K.o.-Runde werden drei der verbleibenden WM-Startplätze ausgespielt. Doch eins ist klar: Der Kampf um Nord- und Mittelamerika ist spannender als erwartet.

Südamerika: Alles beim Alten – fast

Zehn Teams, sechs Tickets – das ist Südamerika. Die großen Namen sind vorne mit dabei: Argentinien dominiert, Brasilien hat sich nach schwächerem Start gefangen und gegen Kolumbien ein Ausrufezeichen gesetzt.

Für Spannung sorgt derzeit nur Rang sieben: Dort liegt Bolivien – und wäre Stand jetzt bei der WM. Ob sich das halten lässt? Fraglich. Doch der Rest der Quali verspricht noch manche Überraschung.

Europa: Viel Platz, später Start

Während rund um den Globus bereits fleißig gepunktet wird, wartet Europa noch auf den Startschuss. Die UEFA-Gruppen stehen noch nicht fest – sie hängen vom Nations-League-Ausgang ab.

Sicher ist: Europa stellt 16 Teams – so viele wie kein anderer Kontinent. Zwölf Gruppensieger fahren direkt, der Rest muss durch die Play-offs. Ob dann auch mal wieder eine Sensation à la Island gelingt?