Serhou Guirassy von Borussia Dortmund wird am 21. März 2026 beim Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Dortmund und Hamburger SV im Signal Iduna Park in Dortmund von Jordan Torunarigha des Hamburger SV bedrängt. Foto: Dean Mouhtaropoulos / Getty Images

Fußball heute: Dortmund dreht nach „deutlicher“ Halbzeitansprache das Spiel gegen den HSV

Borussia Dortmund wandelte ein 0:2 gegen den Hamburger SV noch in ein 3:2 um – Ramy Bensebaini verwandelte zwei Elfmeter, Serhou Guirassy traf zum zwischenzeitlichen 2:2. Trainer Niko Kovač sprach von einer „deutlichen“ Halbzeitansprache und forderte mehr Konstanz, Sportdirektor Sebastian Kehl lobte vor allem die starke zweite Halbzeit. Trotz des Sieges und 61 Punkten bleibt die Saison wegen des Ausscheidens im DFB‑Pokal und der Champions League nur begrenzt zufriedenstellend; Kehl ordnete das Ergebnis realistisch im Meisterschaftsrennen (Bayern 70) ein.

Alexander Blessin, Cheftrainer des FC St. Pauli, gibt am 14. Februar 2026 in der BayArena in Leverkusen vor dem Bundesliga-Spiel zwischen Bayer 04 Leverkusen und dem FC St. Pauli ein Interview. Foto: Christof Koepsel / Getty Images

FC St. Pauli Trainer Blessin zur WM 2026 Debatte: Das ist doch berechtigt

Alexander Blessin hat als erster Bundesliga-Trainer eine frühzeitige Debatte zur WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) angestoßen und gefordert, Menschenrechte, Sicherheit und organisatorische Verantwortung nicht erst während des Turniers, sondern bereits im Vorfeld zu klären, wobei er auf die Probleme von Russland 2018 und Katar 2022 verwies.
St. Pauli-Präsident Oke Göttlich regte ein Nachdenken über einen möglichen Boykott an, betonte aber, er wolle vor allem Denkanstöße geben; der DFB lehnte einen Boykott ab und DFB-Präsident Bernd Neuendorf kritisierte Göttlich, während Göttlich eine klare Positionierung des Verbands vor dem Turnierstart fordert.

Said El Mala vom 1. FC Köln wartet an der Seitenlinie neben Cheftrainer Lukas Kwasniok während des Bundesliga-Spiels gegen den FC St. Pauli im RheinEnergieStadion am 6. Dezember 2025 in Köln. Lars Baron / Getty Images

1. FC Köln: Trainer Lukas Kwasniok vor dem Aus

Nach dem wilden 3:3 im 100. Rheinderby gegen Gladbach steht Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln sichtbar unter Druck; er kündigte an, um diesen verdammten Job hier zu kämpfen, während Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler ein klares Bekenntnis vermied und ein ergebnisoffenes Gespräch ankündigte. Eric Martels später Kopfball (84.) sicherte immerhin einen Punkt, doch der FC steckt weiter im Tabellenkeller – sieben Spiele ohne Sieg und nur zwei Dreier aus den letzten 18 Partien unterstreichen die Formkrise und lassen Kwasnioks Zukunft offen.

Maximilian Beier von Borussia Dortmund gestikuliert emotional während des Bundesliga-Spiels gegen den FC Bayern München im Signal Iduna Park am 28. Februar 2026 in Dortmund. Pau Barrena / Getty Images

BVB News: Nach Beiers Nicht-Nominierung – Trainer Kovac zeigt wenig Verständnis

Niko Kovac zeigte nach dem 3:2 gegen den HSV deutliches Unverständnis über die Nicht‑Nominierung von Maximilian Beier und sagte: „Ich persönlich hätte ihn mitgenommen.“ Der 23‑Jährige hatte unter anderem zwei Elfmeter herausgeholt und gilt für Kovac als WM‑tauglicher Spieler, doch die Entscheidung liegt bei Bundestrainer Julian Nagelsmann, der Beier (wie auch Karim Adeyemi) für die März‑Länderspiele nicht berief, stattdessen aber Nico Schlotterbeck, Waldemar Anton und Felix Nmecha nominiert hat.

Deutschland bei der WM 2026: Wirtz, Musiala, Havertz (Fotos AFP)

Deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der WM 2026: Wirtz, Musiala, Havertz: Das ewige Warten auf das Dreigestirn

Die WM-Vorbereitung Deutschlands wird von Verletzungen, Reha-Phasen und fehlendem Rhythmus der Offensivkräfte Florian Wirtz, Jamal Musiala und Kai Havertz geprägt, sodass der oft beschworene „Dreizack“ seit dem kurzen Auftritt in Budapest kaum noch zusammengespielt hat — die drei fehlten zusammen 20 von 30 Länderspielen. Nagelsmann erinnert an die vielversprechende Szene im Puskás-Stadion, doch mit Musiala weiter in individueller Reha (voraussichtlich ohne Einsätze gegen Schweiz und Ghana) wächst die Unsicherheit, ob das Trio rechtzeitig für die Testspiele und die WM ready ist.

Aleksandar Pavlovic von der deutschen Nationalmannschaft im WM-Qualifikationsspiel gegen Luxemburg am 14. November 2025. Alexander Hassenstein / Getty Images

Deutsche Nationalmannschaft: Länderspiel-Einsatz von Bayern-Spieler Pavlovic wackelt

Der Einsatz von Aleksandar Pavlovic bei den bevorstehenden Länderspielen ist ungewiss: Der FC Bayern meldete ihn kurz vor dem 4:0 gegen Union Berlin wegen Hüftbeschwerden ab, Vincent Kompany nannte die hohe Belastung als Ursache und kündigte an, dass Diagnose und Reha-Plan in den nächsten Tagen geprüft werden. Sportdirektor Christoph Freund will aus Sorge vor einer Verschlimmerung abwarten, was Bundestrainer Julian Nagelsmann inmitten des bereits durch Jamal Musialas Ausfall belasteten Kaders vor personelle Probleme stellt, weil Pavlovic zuletzt eine feste Größe im DFB-Mittelfeld geworden war.

Oliver Baumann ist für die deutsche Nationalmannschaft im WM-Qualifikationsspiel gegen die Slowakei in der Red Bull Arena in Leipzig am 17. November 2025 im Einsatz. Stuart Franklin / Getty Images

Bildzeitung sieht diese Deutschland WM 2026 Aufstellung spielen

Die Bild skizziert auf Basis von Nagelsmann‑Äußerungen eine vorläufige DFB‑Startelf für die WM 2026 und einen Kader, in dem viele Positionen bereits weitgehend vergeben sind, einzig die vierte Offensivposition offen bleibt – die endgültige Nominierung am 19. März soll dem März‑Kader in der Grundidee sehr ähneln, Verletzungen oder Rollenfragen können aber noch Änderungen erzwingen. Geplant ist demnach Baumann im Tor (falls ter Stegen nicht zurückkehrt), eine Viererkette mit Kimmich, Tah, Schlotterbeck und Raum, eine Doppel‑Sechs Pavlović/Goretzka, Musiala und Wirtz auf den Flügeln sowie Kai Havertz als zentraler Stürmer; Füllkrug oder Kleindienst sind als physische Joker vorgesehen, die letzte Offensivstelle wird zwischen Woltemade, Gnabry, Undav oder Sané diskutiert. Kandidaten wie Antonio Rüdiger, Angelo Stiller, Maxi Mittelstädt, Chris Führich oder Jamie Leweling müssen um die Plätze 15–23 kämpfen, weil Nagelsmann stärker auf Rollenverständnis und Form als auf bloße Namen setzt.

Matthias Ginter vom SC Freiburg marschiert nach vorne beim Bundesliga-Spiel gegen 1. FC Union Berlin im Europa-Park Stadion am 15. März 2026 in Freiburg im Breisgau. Daniela Porcelli / Getty Images

WM 2026 DFB Kader ohne Weltmeister Ginter: enttäuscht von Nagelsmann-Nominierung

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat Matthias Ginter überraschend nicht für die Länderspiele gegen die Schweiz und Ghana nominiert; Ginter zeigte sich nach einem Telefonat enttäuscht, betonte aber seine Hoffnung auf die WM 2026. Trotz eines starken Auftritts mit Tor und Vorlage beim 5:1 des SC Freiburg gegen Genk bleibt die sportliche Entscheidung bestehen – auch Torwart Noah Atubolu fehlt im DFB-Kader.

Portugals Stürmer (Nr. 07) Cristiano Ronaldo küsst den Ball nach seinem Treffer zum 2:2-Ausgleich während des Endspiels der UEFA Nations League zwischen Portugal und Spanien in München, Süddeutschland, am 8. Juni 2025. (Foto: John MACDOUGALL / AFP)

WM 2026: Keine Gefahr für Christiano Ronaldo die WM zu verpassen

Cristiano Ronaldo fehlt überraschend im März-Kader Portugals wegen einer leichten Muskelverletzung, die ihn bereits die letzten beiden Spiele von Al Nassr kostete; er reiste zur Behandlung nach Spanien und soll in ein bis zwei Wochen wieder einsatzfähig sein. Trainer Roberto Martinez betonte, dass die WM-Teilnahme des 41‑Jährigen nicht gefährdet sei und die Länderspielpause stattdessen genutzt werde, um neue Spieler wie Ricardo Horta zu testen.

Fans und Gäste in den neuen Puma-Trikots der ghanaischen Nationalmannschaft beim offiziellen WM-2026-Trikot-Launch-Event in New York am 19. März 2026. (Copyright Puma)

PUMA präsentiert die neue WM 2026 Fußballtrikot-Kollektion auf den Straßen von New York City

PUMA präsentierte seine WM‑2026‑Trikotkollektion öffentlich auf dem Domino Square in New York, wo lokale Amateurfußballer*innen die Jerseys für elf Nationen live in Spielsituationen vorstellten – ein Event mit Musik, Essen und Kultur, das bewusst auf Community‑Präsenz statt Stadion‑Inszenierung setzte. Die Trikots (u.a. Portugal, Marokko, Ghana, Paraguay, Senegal, Elfenbeinküste, Tschechien, Schweiz, Neuseeland, Österreich, Ägypten) basieren auf ULTRAWEAVE und dryCELL, werden als RE:FIBRE‑Replicas nachhaltig produziert, sind ab 24. März erhältlich und unterstreichen PUMAs globale Marktposition; begleitet wurde die Aktion von Legenden wie Ricardo Quaresma, Asamoah Gyan und El Hadji Diouf.