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Mexiko in Sorge vor kolumbianischen Drogenhändlern: Die Behörden in Jalisco warnen vor einer möglichen Einreise organisierter Krimineller im Vorfeld der WM 2026. Roberto Alarcon, Generalkoordinator für strategische Sicherheit in Jalisco, spricht von „ständiger Alarmbereitschaft“ und bestätigt bereits erfolgte Rückführungen. Demnach sollen einige kolumbianische Staatsbürger ihre Anwesenheit nicht begründen können und würden von Drogenkartellen rekrutiert. Besonders Guadalajara, Gastgeber von vier Gruppenspielen, gilt als potenzielles Einfallstor. Das deutsche Auswärtige Amt gibt zur Sicherheit schon einmal Reisetipps heraus.

Sorge vor kolumbianischen Drogenhändlern in Guadalajara
Roberto Alarcon macht konkret, dass die Behörden verstärkt auf verdächtige Einreisen achten: „Wir sind in ständiger Alarmbereitschaft.“ Er erklärte, dass bereits „einige kolumbianische Staatsbürger, die ihre Anwesenheit in Jalisco nicht begründen konnten, in ihr Land zurückgeschickt“ worden seien. Diese Personen würden offenbar gezielt kommen, „um von einem der Drogenkartelle rekrutiert zu werden“. Guadalajara als Landeshauptstadt von Jalisco steht laut Alarcon deshalb besonders im Fokus der Sicherheitsprüfungen.
Sicherheitsmaßnahmen für die WM-Spiele
Zur Gewährleistung der Sicherheit rüstet sich die Stadt für die gemeinsamen WM-Spiele (11. Juni bis 19. Juli) mit einem mehrschichtigen Überwachungs- und Einsatzkonzept. Alarcon nennt den Einsatz von mehr als 2.000 Überwachungskameras sowie Drohnen und Anti‑Drohnen‑Teams als zentrale Bestandteile. Ergänzt wird das System durch koordinierte Luft‑ und Bodeneinheiten, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und zu neutralisieren.
Rekrutierung, Einreisewege und Sicherheitslage
Den Behörden zufolge zeichne sich ein Trend ab, wonach ehemalige kolumbianische Soldaten und Guerillakämpfer von organisierten kriminellen Strukturen angeworben werden. Gleichzeitig warnen die Sicherheitsverantwortlichen, dass solche Gruppen während der WM über sogenannte Touristenpakete nach Mexiko gelangen könnten. Die präventiven Maßnahmen zielen daher sowohl auf die Kontrolle der Einreise als auch auf die Überwachung potenzieller Rekrutierungsnetzwerke.