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Thomas Tuchel hat sein Arbeitspapier als englischer Nationaltrainer vorzeitig bis zum Sommer 2028 verlängert. Damit bleibt der Chefcoach bei den Three Lions nicht nur für die WM 2026 in Nordamerika, sondern auch für die Nations League und die Heim-EM in Wembley verantwortlich. Tuchel kündigte an, alles zu geben, um das Land stolz zu machen, und betonte seine Vorfreude auf die Euro 2028. Der englische Verband stoppte damit frühzeitig Spekulationen um die Zukunft des Trainers.

Vertragsverlängerung: Details zur Vertragsdauer
Der englische Verband bestätigte, dass Tuchel seinen Vertrag vorzeitig bis zum Sommer 2028 verlängert hat. Ursprünglich hatte der 18-Monats-Vertrag für eine kurzfristige Phase vorgesehen, doch der Übungsleiter erklärte, er habe sich schnell in die Rolle verliebt und fühle großartige Unterstützung aus dem ganzen Land. Auch seine Assistenten unterschrieben neue Arbeitspapiere und bleiben Bestandteil des Trainerstabs.
Konsequenzen für WM 2026 und Teamplanung
Vier Monate vor dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko sorgt die Verlängerung für klare Verhältnisse in der Vorbereitung: England trifft in der Gruppenphase auf Kroatien, Ghana und Panama. Tuchel will mit seinem Kader bei großen Wettbewerben um Titel kämpfen; in der WM-Qualifikation triumphierten seine Spieler mit acht Siegen aus acht Spielen und ohne Gegentor. Die vorzeitige Vertragsverlängerung soll Spekulationen um alternative Trainerposten, etwa bei Manchester United, entkräften.
Heim-EM 2028: Wembley als Bühne
Für Tuchel hat die Heim-EM besondere Bedeutung: Das Endspiel am 9. Juli 2028 im heimischen Wembley gilt als mögliche Krönung seiner Arbeit mit den Three Lions. England teilt die Gastgeberrolle bei der Euro 2028 mit Wales, Schottland und Irland. Tuchel beschrieb die Euro als „ein ganz besonderes Turnier“ und sagte, er könne es „kaum abwarten“, sich mit den Besten auf der größtmöglichen Bühne zu messen.
Reaktionen des Verbands und Perspektive
FA-CEO Mark Bullingham lobte Tuchel als den richtigen Mann und betonte, es gebe „einfach keinen besseren Kandidaten im Weltfußball“. Er verwies auf den sichtbaren Rückhalt innerhalb der Mannschaft und die geschlossene Zusammengehörigkeit der Spieler. Tuchel, der zuvor Vereine wie Bayern München, Paris, Chelsea und Borussia Dortmund trainierte, hatte angekündigt, dem Trikot der englischen Nationalmannschaft einen „zweiten Stern“ hinzufügen zu wollen.