Mögliche Aufstellung Deutschland heute ** Deutschland gegen Nordirland – Wie könnte Deutschland spielen?

Vorstellbar ist, dass Gomez für Götze in die Startformation aufrückt

Veröffentlicht: Dienstag, 21. Juni 2016 um 17:00 Uhr

Gegen den EM-Debütanten Nordirland will die deutsche Nationalmannschaft ihrer Favoritenrolle gerecht werden und mit einem Sieg als Gruppensieger ins Achtelfinale einziehen. Dabei muss das DFB-Team auf ein Torfestival hoffen, denn Deutschland ist mit Polen punktgleich und befindet sich derzeit nur aufrund des Torverhältnisses auf Platz eins. Sollte Polen gegen die bereits ausgeschiedenen Ukrainer z.B. 3:0 gewinnen und Deutschland schlägt die Nordiren mit einem knappen 1:0, würden Jogis Jungs auf Platz zwei rutschen. Auf das Torverhältnis kommt es an – und natürlich auf die deutsche Aufstellung, die wir hier beleuchten wollen.

Mustafi war der erste deutsche Torschütze bei der EM 2016

Shkodran Mustafi trifft zum 1:0 gegen die Ukraine im Stade Pierre Mauroy in Lille am 12.Juni 2016. / AFP PHOTO / Denis CHARLET

Ob Bundestrainer Joachim Löw im letzten Gruppenspiel rotieren wird, bleibt abzuwarten. Die Wahrscheinlichkeit ist groß und es bietet sich dem Bundestrainer eine Menge Möglichkeiten. Vorstellbar ist, dass er vor allem im Angriff ein paar kleine Änderungen vornimmt. Mit Mario Götze und Thomas Müller war er bisher nicht besonders erfolgreich. Für ihn könnte am Mittwoch Mario Gomez starten. Falls Löw Bayern Münchens Angreifer Müller ebenfalls eine Pause gönnen wird, ist durchaus auch möglich. Auf dessen Position sind mit Lukas Podolski, Andre Schürrle und Leroy Sane gleich drei Anwärter in der Warteschlange.

Die Aufstellungen – mehrere Möglichkeiten sind denkbar

Update 17 Uhr: Neuer- Kimmich, Boateng, Hummels, Hector – Khedira, Kroos – Müller, Özil, Götze – Gomez

So wird Deutschland heute spielen:

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So hatte Deutschland gegen Polen gespielt :

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So hat Deutschland gegen die Ukraine gespielt:

EM 2016: Deutsche Aufstellung gegen die Ukraine

Das Mittelfeld funktionierte bisher in beiden Partien exzellent und sollte auch gegen Nordirland aus Toni Kroos und Sami Khedira bestehen. Einzig fraglich war Mesut Özil, der bei dieser EM noch nicht seine wahre Qualität zeigen konnte. Auf der Pressekonferenz gab Löw an, dass der Mittelfeldspieler ein gesetzter Spieler in seinem Team ist.
Im Abwehrbereich könnte Shkodran Mustafi für Mats Hummels oder Jerome Boateng in die Viererkette aufrücken, ist aber eher nicht denkbar. Oder Löw lässt wie gegen Polen schon Mustafi erneut auf der Bank. Wer als Rechtsverteidiger auflaufen wird, bleibt ein großes Fragezeichen. Bisher vertraute der Bundestrainer den Schalker Benedikt Höwedes, der zwar in der Defensive nichts anbrennen ließ, dennoch nach vorne etwas zurückhaltend blieb. Heißester Kandidat für die Außenverteidiger-Position ist Emre Can, der bereits bei den Testspielen auf den Außenpositionen agierte.

Die Begegnung fängt um 18 Uhr an und wird live von der ARD übertragen. Kommentiert wird die Partie im Pariser Stade de France von Tom Bartels.

Die möglichen Aufstellungen:

Deutschland (4-2-3-1): Neuer- Can/Höwedes, Boateng, Hummels, Hector – Khedira, Kroos – Müller, Özil, Draxler/Schürrle – Gomez/Gomez.

Nordirland (4-1-4-1): McGovern – Hughes, McAuley, Cathcart, Jonny Evans – Norwood – Ward, Davis, Corry Evans, Dallas – Washington.

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