Der westdeutsche Mittelfeldspieler Lothar Matthäus (links) und Stürmer Pierre Littbarski feiern mit dem Weltmeisterpokal, nachdem ihre Mannschaft im WM-Finale am 8. Juli 1990 in Rom den Titelverteidiger Argentinien durch einen Elfmeter von Verteidiger Andreas Brehme mit 1:0 besiegt hat. Es ist Deutschlands dritter Weltmeistertitel (1954, 1974 und 1990). AFP PHOTO

WM 2014: Weltmeister Deutschland ist der FC Deutschland – ein Verdienst des FC Bayern München!

Die deutsche Nationalmannschaft holte ihre größten Titel auffällig oft mit einem starken Bayern-Block im Kader – von den Erfolgen 1972, 1974, 1990 und 1996 bis hin zum WM-Triumph 2014, als die Münchner Achse das Team in Brasilien prägte. Für Uli Hoeneß hat das eine bittere Note: Der frühere Bayern-Manager träumte einst vom „FC Deutschland“ mit Münchner Spielern und legte damit ungewollt den Grundstein für viele DFB-Erfolge.

Timo Werner (#11) von den San Jose Earthquakes bejubelt gemeinsam mit Jack Skahan den zweiten Treffer seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit im PayPal Park in San Jose, Kalifornien, am 28. Februar 2026. (Brandon Vallance / Getty Images North America via Getty Images)

Fußball heute MLS: Timo Werner gefeiert

Timo Werner hat beim 4:1 der San Jose Earthquakes bei Los Angeles FC erstmals getroffen und zudem das Führungstor vorbereitet. Nach dem siebten Sieg im achten Spiel lobte ihn auch Coach Bruce Arena als besonderen Spieler und wichtige Verstärkung.

German Berterame von Inter Miami CF bejubelt seinen Treffer zum 2:0 gemeinsam mit Teamkollege Lionel Messi beim MLS-Spiel zwischen Colorado Rapids und Inter Miami CF im Empower Field At Mile High am 18. April 2026 in Denver, Colorado. (Tanner Pearson / Clarkson Creative via Getty Images)

Messi glänzt bei Debüt von Trainer Hoyos

Lionel Messi führte Inter Miami mit zwei Treffern zu einem 3:2-Sieg gegen die Colorado Rapids und sorgte damit für einen erfolgreichen Einstand von Interimstrainer Guillermo Hoyos. Vor 75.824 Zuschauern in Denver drehte der argentinische Superstar die Partie mit einem verwandelten Elfmeter und einem späten Sololauf zum Siegtreffer.

Nicole Anyomi (Nr. 13) setzt sich im WM-Qualifikations-Auswärtsspiel bei Österreich 2026 durch – die österreichische Gegenspielerin (ebenfalls Nr. 13) greift dabei regelwidrig ins Trikot der deutschen Angreiferin. (Getty Images)

Frauen-Nationalmannschaft – Bundestrainer Wück: „Wir müssen uns jetzt einmal schütteln“

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat in der WM-Qualifikation 2027 beim 0:0 gegen Österreich erstmals Punkte abgegeben, bleibt mit 10 Zählern aber Tabellenführer der Gruppe 4. Trotz spielerischer Überlegenheit fand das Team von Christian Wück diesmal kaum Lücken, während das direkte Duell mit Norwegen am 5. Juni in Köln nun vorentscheidenden Charakter im Kampf um Platz eins hat.

Zwei Spielerinnen der deutschen Frauen-Nationalmannschaft applaudieren emotional nach dem WM-Qualifikationsspiel gegen Österreich 2026 – eine von ihnen hält einen DFB-Wimpel als Erinnerung an ein besonderes Spiel in den Händen. (Getty Images)

Fußball DFB Frauen heute Ergebnis: Deutschland nur 0:0 in Österreich

Die DFB-Frauen kamen in Österreich nicht über ein 0:0 hinaus und verpassten es, sich im WM-Qualifikationsrennen für 2027 vorzeitig noch klarer abzusetzen. Bundestrainer Christian Wück kritisierte vor allem die fehlende Durchschlagskraft, bleibt mit seiner Mannschaft aber weiter auf Platz eins und kann das WM-Ticket am 5. Juni gegen Norwegen in Köln aus eigener Kraft lösen.

Atakan Karazor (Nr. 13, Türkei) behauptet sich im WM-Qualifikationsspiel gegen Spanien im Zweikampf gegen seinen direkten Gegner. Der VfB-Stuttgart-Profi ist Stammspieler im türkischen Mittelfeld. (Getty Images)

Türkei bei der WM 2026 – Darf Karazor nicht in die USA reinreisen?

Die Türkei hat sich für die WM 2026 in den USA qualifiziert, doch bei Atakan Karazor ist weiter unklar, ob er überhaupt einreisen darf. Hintergrund ist das seit 2022 laufende Verfahren in Spanien wegen einer mutmaßlichen sexuellen Nötigung, weshalb der türkische Verband nun eine Sondergenehmigung für die USA beantragt hat.

Marokkos Trainer Herve Renard beim WM-Qualifikationsspiel zwischen Marokko und Mali am 1. September 2017 im "Prince Moulay Abdellah" Stadion in Rabat. / AFP PHOTO / FADEL SENNA

Saudi-Arabien vor der WM 2026 – Nationaltrainer Renard entlassen!

Hervé Renard hat bestätigt, dass er von Saudi-Arabien rund zwei Monate vor der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada freigestellt wurde. Für den 57-jährigen Franzosen endet damit seine zweite Amtszeit nach 18 Monaten; er verwies dabei stolz darauf, Saudi-Arabien bereits 2022 als bislang einziger Trainer sowohl zur Qualifikation als auch zur WM-Endrunde geführt zu haben. Als möglicher Nachfolger gilt laut AFP der Grieche Georgios Donis.