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Der VfB Stuttgart hat das Achtelfinal-Hinspiel der Europa League vor 60.000 Zuschauern zuhause mit 1:2 gegen den FC Porto verloren. Terem Moffi und Rodrigo Mora entschieden das Spiel innerhalb weniger Minuten zu Gunsten der Portugiesen, Deniz Undav verkürzte noch vor der Pause. Die frühen Gegentore nach Fehlern im Spielaufbau warfen den DFB-Pokalsieger aus dem Konzept. Das Rückspiel in Porto steht bereits in der kommenden Woche auf dem Programm.

Schnelle Treffer prägen den Spielverlauf
Der Spielverlauf kippte in einer hektischen Phase innerhalb von sieben Minuten zugunsten Portos. Zunächst traf William Gomes aus der Distanz das Aluminium (20.), Sekunden später verwertete Terem Moffi die nächste Chance zur Führung (21.). Moffi hätte fast nachgelegt (24.), ehe Rodrigo Mora das Chaos in der VfB-Abwehr nach einem weiteren Fehler im Spielaufbau ausnutzte und auf 0:2 stellte (27.). Die Stuttgarter wirkten in diesen Minuten völlig von der Rolle und hatten Probleme, Ballbesitz kontrolliert zu gestalten oder sich echte Großchancen zu erspielen.
Undav bringt Hoffnung, Porto bleibt bei Kontern gefährlich
Deniz Undav befreite den VfB kurz vor der Pause mit einem starken Treffer und sorgte für Hoffnung bei den Hausherren (40.). Dennoch blieb Porto auch in der zweiten Halbzeit bei Kontern stets brandgefährlich und verteidigte den knappen Vorsprung mit hoher Effizienz. Die Schwaben starteten mit viel Wucht in die zweite Hälfte und suchten den Weg zurück ins Spiel, konnten aber das Tempo und die Durchschlagskraft der Portugiesen nicht dauerhaft brechen.
Abseitsentscheidung verhindert Ausgleich – Blick aufs Rückspiel
Ein vermeintlicher Ausgleich durch Angelo Stiller wurde in der 70. Minute wegen einer vorherigen Abseitsposition nicht anerkannt, womit der Anschluss ausblieb. Schiedsrichter und Abseitsentscheidung blieben damit spielentscheidend, ohne dass ein neuerlicher Ausgleich gelang. VfB-Trainer Sebastian Hoeneß hatte vor der Partie bereits vor einem sehr starken Gegner gewarnt: „Das ist in einem Achtelfinale schon ein außergewöhnlich starker Gegner“, sagte Hoeneß und verwies damit auf die internationale Qualität Portos, das als 30‑maliger portugiesischer Meister und aktueller Spitzenreiter auftrat. Das Rückspiel in Porto entscheidet nächste Woche über das Weiterkommen.