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Lothar Matthäus fordert die Nominierung von Deniz Undav für die Nationalmannschaft und spricht dabei direkt Bundestrainer Julian Nagelsmann an: „Matthäus fordert Undav-Nominierung von Nagelsmann“ lautet die Forderung des Rekordnationalspielers. Nach dem Europa-League-Achtelfinale zwischen dem VfB Stuttgart und dem FC Porto betonte Matthäus, dass Tore und harte Leistungsdaten bei einer WM-Nominierung zählen müssten. Er sieht Undav vor dem Hintergrund fehlender Sturmoptionen als festen Kandidaten für den Kader. Gleichzeitig bringt Matthäus damit die Debatte um Torgefahr, Scorerwerte und die Auswahlkriterien des Bundestrainers neu in Fahrt.

Matthäus‘ Forderung an Nagelsmann
Rekordnationalspieler Lothar Matthäus machte seine Haltung nach dem EL-Spiel des VfB Stuttgart gegen FC Porto bei RTL deutlich: „Wenn die Zahlen auch bei Julian Nagelsmann wichtig sind, darf Undav nicht fehlen.“ Er unterstrich damit die Forderung an Bundestrainer Julian Nagelsmann, Deniz Undav bei der Zusammensetzung des WM-Kaders zu berücksichtigen. Matthäus setzt auf objektive Leistungskennzahlen statt auf rein taktische Erwägungen und forderte, dass Torausbeute als entscheidender Faktor gewichtet wird.
Zahlen, Torgefahr und Scorerwerte
Matthäus konkretisierte seine Argumentation: „Die Zahlen heißt Tore.“ Undav liefert in dieser Saison nachweisbare Daten: In 35 Pflichtspielen erzielte er 20 Tore und bereitete zusätzlich 12 Treffer vor. Diese Torquote und die Scorerwerte bilden das statistische Fundament für Matthäus‘ Forderung und verstärken das Argument, dass sportliche Bilanz bei einer WM-Nominierung eine zentrale Rolle spielen muss. Solche Leistungsdaten spielen eine Rolle bei der Bewertung von Stürmern für die Sturmposition und die Rolle als Joker oder Stammspieler.
Kaderlage und die Rolle von Nagelsmann
Matthäus verwies zugleich auf die aktuelle Personallage in der deutschen Offensive: „Es gab viele Diskussionen. Aufgrund dessen, dass viele Stürmer zurzeit nicht zur Verfügung stehen, ist Undav für mich ein fester Kandidat für den Kader.“ Damit adressierte er die Entscheidungshoheit von Bundestrainer Julian Nagelsmann und die Notwendigkeit, bei enger Kaderplanung auf formstarke Alternativen zurückzugreifen. In der Diskussion um die Nominierung spielen neben Torquote und Scorerpunkten auch Konkurrenzsituation, taktische Einsetzbarkeit und die Besetzung der Sturmpositionen eine Rolle.
Undavs eigene Ansprüche
Auch Deniz Undav meldete sich selbst zu Wort und untermauerte seinen Anspruch: „Ich habe die meisten Tore, ich bin zweiter Platz international, was Scorer angeht. Wenn es nach mir geht, bin ich dabei“, sagte der 29-Jährige bei Sky. Mit dieser Selbsteinschätzung untermauert Undav seine sportliche Berechtigung für die Debatte um die WM-Nominierung. Seine Zahlen aus der laufenden Saison dienen als Leistungsausweis, den Befürworter einer Berufung in den Nationalmannschafts-Kader anführen.