DFB Torhüterdiskussion zur WM 2026 – „Nicht zielführend“: Baumann lehnt Torwart-Diskussion ab

Oliver Baumann lehnt die anhaltende Torwart-Diskussion um die deutsche Nationalmannschaft vor der WM 2026 klar ab. Der 35-jährige DFB-Torwart nennt die Debatte „nicht zielführend“ und übt sich in Zurückhaltung, obwohl ihn starke Leistungen bei TSG Hoffenheim und im Nationalteam ins Rampenlicht rücken. Baumann betont, er werde nicht erklären, er sei die Nummer eins, solange Bundestrainer Julian Nagelsmann keine Entscheidung trifft. Für den Auftakt in Houston am 14. Juni hofft er dennoch auf einen Platz im Kader – bestenfalls im Tor.

Torhüter von Hoffenheim Oliver Baumann (Foto Depositphotos.com)
Torhüter von Hoffenheim Oliver Baumann (Foto Depositphotos.com)

Baumann kritisiert die Torwart-Diskussion

Im Gespräch mit der Zeit machte Baumann deutlich, dass er die öffentliche Debatte um die Nummer eins der Nationalmannschaft für kontraproduktiv hält: „Ich finde es einfach nicht zielführend, wenn von außen immer wieder diese Debatte angefeuert wird.“ Er vermeidet Eigenlob und verzichtet darauf, sich selbst als klare Alternative auszugeben: „Ich nehme die Aussage, dass ich inzwischen die Nummer eins sei, auch nicht in den Mund.“ Damit setzt Baumann auf Zurückhaltung statt auf mediale Selbstdarstellung.

Die Situation im DFB-Tor vor der WM 2026

Baumann spielte sein Länderspieldebüt erst im Oktober 2024 und sammelte seitdem zehn Einsätze für die Nationalmannschaft. Seine starken Leistungen für Hoffenheim und im DFB-Tor haben ihn in den Mittelpunkt der Torhüterfrage gerückt, zumal Marc-André ter Stegen erneut verletzt ausgefallen ist. Bundestrainer Julian Nagelsmann hat bislang kein klares Bekenntnis zur Nummer eins gegeben, weshalb die Entscheidung offenbleibt und die Debatte von außen weiter Nahrung erhält.

Persönliche Haltung: Taten statt Worte

Der Torhüter macht seine Strategie deutlich: Er will auf dem Platz überzeugen und nicht durch große Worte. „Ich bin kein Freund großer Sprüche“, sagt Baumann, und unterstreicht: „Ich finde, meine Taten auf dem Platz sollen zählen.“ Gleichzeitig erklärt er, wie wichtig ihm ein Einsatz bei der WM wäre: Das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada bezeichnete er als „das absolut Größte auf der Welt“ und hofft, am 14. Juni in Houston „bestenfalls im Tor“ zu stehen.

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