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Serhou Guirassy plant offenbar seinen Abschied von Borussia Dortmund im kommenden Sommer, obwohl sein Arbeitspapier noch bis 2027 läuft. Dem Bericht der Bild zufolge verfolgt der Angreifer einen klaren Karriereplan und peilt mit 30 Jahren noch einmal einen „letzten dicken Vertrag“ an. Als wahrscheinlichstes Ziel gilt die Saudi Pro League, auch weil eine dauerhafte Rückkehr in die europäische Spitze angesichts seiner Formschwankungen als unwahrscheinlich eingeschätzt wird. Berater und Bruder Karamba soll den Stürmer bereits bei Vereinen aus Saudi-Arabien angeboten haben.

Guirassy plant Abschied im Sommer
Nach Informationen der Bild will Guirassy den Schritt bewusst im nächsten Transferfenster vollziehen und sich noch einmal finanziell absichern. Sein Berater Karamba habe den 29‑Jährigen schon im vergangenen Sommer aktiv bei Vereinen aus der Golfregion präsentiert, mit dem Ziel, „nochmal richtig abzukassieren“. Trotz laufender Vertragsdauer beim BVB verfolgt Guirassy demnach einen „klaren Karriereplan“ mit dem Fokus auf einen lukrativen Wechsel.
Vertrag, Ausstiegsklausel und mögliche Ablösesummen
Der Angreifer steht vertraglich bis 2027 gebunden; in dem Arbeitspapier soll aber eine Ausstiegsklausel für ausgewählte europäische Topclubs verankert sein. Die Bild berichtet, dass diese Klausel für Klubs wie Real Madrid, FC Barcelona, Manchester United, Manchester City, Arsenal, Chelsea oder Liverpool bei rund 50 Millionen Euro liegen soll. Für Angebote aus Saudi-Arabien greift diese Regelung offenbar nicht, sodass der BVB die Ablösesumme frei verhandeln könnte.
Im Fall eines Wechsels in die Saudi Pro League strebe Guirassy laut Medienberichten eine Verdopplung seines Jahresgehalts an — kolportiert etwa neun Millionen Euro — und die Dortmunder Verantwortlichen fordern dem Vernehmen nach mindestens 80 Millionen Euro als Ablöse.
Formkurve, Torproduktion und Rolle beim BVB
Sportlich durchlief Guirassy in dieser Saison wechselhafte Phasen: Zwischen Anfang Oktober und Anfang Februar erzielte er lediglich vier Treffer in 21 Pflichtspielen und steckte damit in einer ausgeprägten Torkrise. Danach platzte der Knoten wieder: Ein Doppelpack beim 3:2 in Heidenheim, der Siegtreffer gegen den VfL Wolfsburg sowie ein weiteres Doppelpack gegen Mainz hievten ihn auf 15 Tore in 32 Pflichtspielen — weiterhin Dortmunds bester Torjäger.
Chefcoach Niko Kovac betonte nach dem 4:0 gegen Mainz die Bedeutung des Angreifers: „Wir brauchen seine Tore. Er ist unser Stoßstürmer. Er ist derjenige, der dort unsere Nummer 9 ist. Er ist sehr wichtig.“ Die Südtribüne im Westfalenstadion dürfte bei anhaltender Trefferquote auf weitere Leistungsträger hoffen, während die sportliche Bilanz und der Marktwert Guirassys die Entscheidung für den Sommertransfer maßgeblich beeinflussen werden.