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Berater Mark Kosicke bestätigt, dass der FC Bayern in den letzten Jahren gleich zweimal Interesse an einer Verpflichtung von Jürgen Klopp zeigte. Demnach gab es 2008 eine konkrete Anfrage – Uli Hoeneß favorisierte Klopp, Karl‑Heinz Rummenigge hingegen Jürgen Klinsmann – und erneut nach der Entlassung von Niko Kovač im November 2019. Kosicke erklärt, dass es „einfach nie das richtige Momentum“ für einen Wechsel zur Säbener Straße gab. Trotz der Bayern‑Anfragen sieht der Berater kein inhaltliches Hindernis für eine Zusammenarbeit zwischen Klopp und dem deutschen Rekordmeister.

Bayern-Interesse an Jürgen Klopp: Zwei konkrete Phasen
Mark Kosicke schildert im Interview, dass der FC Bayern sein Klient Jürgen Klopp in zwei entscheidenden Momenten in den Fokus nahm. 2008 stand eine Verpflichtung offenbar zur Debatte, doch innerhalb der Bayern-Führung gab es unterschiedliche Präferenzen – Hoeneß für Klopp, Rummenigge für Klinsmann. Eine zweite Anfrage habe es nach der Kovac‑Entlassung im November 2019 gegeben, doch zu diesem Zeitpunkt war Klopp bereits beim FC Liverpool unter Vertrag. Kosicke ergänzt, dass damals niemand habe voraussehen können, wie erfolgreich es mit Hansi Flick laufen würde.
Warum ein Wechsel zur Säbener Straße nicht zustande kam
Der Berater macht klar, dass kein formaler Bruch, sondern das fehlende Momentum den Ausschlag gab: „Es war einfach nie das richtige Momentum“, so Kosicke. Damit verweist er auf äußere Umstände und Vertragslagen, die einen schnellen Transfer oder eine Verpflichtung erschwerten. Gleichzeitig unterstreicht er, dass es keine grundsätzlichen Bedenken seitens des FC Bayern gegeben habe, Klopp passe sowohl menschlich als auch sportlich zum Klub.
Passt Klopp zum FC Bayern? Kosicke räumt Zweifel aus
Kosicke argumentiert, dass Jürgen Klopp kulturell und charakterlich gut nach München gepasst hätte: Er esse gerne Bretzel, hatte mit Erdinger einen Weißbier‑Partner und habe stets mit starken Persönlichkeiten zusammengearbeitet. Der ehemalige Manager von Adidas und Nike sieht daher kein Problem bei einer möglichen Zusammenarbeit an der Säbener Straße. Dennoch hält Kosicke es für eher unwahrscheinlich, dass Klopp künftig auf der Bayern‑Bank sitzen wird.
Aktuelle Rolle und Perspektive des Chefcoachs
Jürgen Klopp, bekannt durch seine prägenden Jahre bei Borussia Dortmund (2008–2015) und beim FC Liverpool (bis 2024), übt laut Kosicke derzeit eine Tätigkeit außerhalb des klassischen Trainerbetriebs aus. Aktuell ist er als Head of Global Soccer bei Red Bull tätig, was seine unmittelbare Verfügbarkeit für einen Vereinswechsel weiter beeinflusst. Kosicke deutet damit an, dass andere berufliche Perspektiven für Klopp momentan relevanter sind als eine Rückkehr auf die Trainerbank in München.