WM 2026 – Ex-Bundestrainer Klinsmann: DFB-Auswahl bei WM „immer im Favoritenkreis“

Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann sieht die deutsche Nationalmannschaft bei der kommenden Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada als klaren Favoriten. Trotz der Herausforderungen des neuen Turnierformats betont Klinsmann die hohe Qualität im Kader von Julian Nagelsmann und die starke Bindung zwischen Trainer und Spielern. Die DFB-Auswahl hat die Möglichkeit, den Titel zu holen, muss sich jedoch auf einen langen Wettbewerb einstellen.

Bundestrainer Joachim Löw und US coach Jürgen Klinsmann (R) beim Spiel der WM Vorrunde n der Pernambuco Arena in Recife am 6.Juni 2014. AFP PHOTO / NELSON ALMEIDA
Bundestrainer Joachim Löw und US coach Jürgen Klinsmann (R) beim Spiel der WM Vorrunde n der Pernambuco Arena in Recife am 6.Juni 2014. AFP PHOTO / NELSON ALMEIDA

Klinsmanns Favoritenrolle für Deutschland

Jürgen Klinsmann, der ehemalige Trainer der deutschen Nationalmannschaft, äußerte sich optimistisch über die Titelchancen des DFB-Teams bei der bevorstehenden WM. „Für Deutschland gibt es keine Geheimfavoritenrolle, weil wir automatisch als viermaliger Weltmeister immer im Favoritenkreis sind, ob wir wollen oder nicht“, erklärte Klinsmann im Rahmen des Legends Cup des FC Bayern in München. Diese Aussage unterstreicht die Tradition und den Anspruch des deutschen Fußballs auf internationalem Parkett.

Die Qualität im DFB-Kader

Der 61-Jährige lobte die „sehr, sehr viel Qualität“ im Kader von Chefcoach Julian Nagelsmann. Klinsmann hebt hervor, dass die Harmonie zwischen Trainer und Spielern eine wichtige Grundlage für den Erfolg in Übersee darstellt. „Gute Voraussetzungen für den großen Wurf“, so Klinsmann weiter, der überzeugt ist, dass die DFB-Auswahl in den USA, Mexiko und Kanada den Weltmeistertitel gewinnen kann.

Herausforderungen des neuen Turnierformats

Dennoch mahnte Klinsmann zur Vorsicht. Er sieht das neue Format der XXL-WM als besondere Herausforderung, da das Teilnehmerfeld auf 48 Mannschaften aufgestockt wurde. „Es wird eine brutale Strecke, 48 Mannschaften, mit einem Spiel mehr als in den ursprünglichen Weltmeisterschaften – das heißt fünfeinhalb Wochen Turnier plus Vorbereitung“, erklärte Klinsmann. Diese zeitliche Belastung erfordert von der DFB-Auswahl eine optimale Vorbereitung und Fitness.

Gruppengegner der deutschen Mannschaft

In der Vorrunde trifft Deutschland in Gruppe E auf den WM-Neuling Curacao, die Elfenbeinküste sowie Ecuador. Diese Gegner stellen sowohl eine Herausforderung als auch eine Chance dar, den Grundstein für den weiteren Verlauf des Turniers zu legen. Die DFB-Auswahl muss sich auf jeden Fall auf diese Begegnungen konzentrieren, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.