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Florian Wirtz ist das Wunderkind des deutschen Fußballs und hat mit seinem Mega-Transfer zum FC Liverpool für Schlagzeilen gesorgt. Mit einer enormen Summe von 150 Millionen Euro sind die Erwartungen an Wirtz dementsprechend hoch. Sein Start an der Anfield Road wirkte anfangs noch etwas holprig. Wird er seinen großen Durchbruch im Team schaffen und das eine Spiel erreichen, das alles für ihn verändert?

Ein Wechsel, der größer ist als er klingt
Für Fußballfans ist dieser Transfer ein logischer Schritt. Ein begnadetes Talent wechselt von einem Meisterteam der Bundesliga in eine der berühmtesten Ligen der Welt. Die unmittelbaren Reaktionen auf den Wechsel waren entsprechend deutlich: Die Erwartungen an Wirtz stiegen sofort spürbar an, und viele Beobachter gingen davon aus, dass er bei Liverpool schnell eine prägende Rolle übernehmen würde.
Trotzdem ist der Sprung größer, als viele zugeben wollen. In Leverkusen war Wirtz jemand, der jeden zweiten Angriff einleitete. Bei Liverpool hingegen muss er sich erst noch sortieren – neue Mitspieler, anderes Tempo, andere Spielweisen. Da der Transfer ohne klassischen Spielerberater über die Bühne ging, fehlt ihm ein erfahrener Berater, wenn es mal nicht läuft.
Seine Daten in der Saison 2025/2026
Warum Wirtz eigentlich perfekt wäre, um sofort zu glänzen
Seine Stärken sind offensichtlich: Kreativität und Übersicht. In der Nationalmannschaft hat er damit in 34 Spielen acht Tore beigesteuert. Das meist in Momenten, in denen es um etwas ging. Er hat ein feines Gespür dafür, wann ein riskanter Pass Sinn ergibt und wann er den Ball lieber laufen lässt. Man hat oft das Gefühl, als sähe er das Spiel eine halbe Sekunde früher als alle anderen.
Viele Fans verfolgen seine Entwicklung inzwischen ganz genau – nicht nur auf dem Platz, sondern auch in den Prognosen rund um seine Leistungen. Auch die sportwetten bei 1Bet zeigen, wie stark die Erwartungen an ihn weiterhin sind, besonders wenn es um seine kreativen Momente im letzten Drittel geht.
Und genau das machte seinen Liverpool-Start so irritierend. Es wirkt fast so, als traue er sich auf dem Platz noch nicht zu, denselben Mut aufzubringen. Vielleicht liegt es daran, dass jede seiner Aktionen genauestens beobachtet wird und er zum ersten Mal für einen ausländischen Verein spielt.
Selbstbewusstsein: in der Nationalelf groß, im Verein noch im Aufbau
In der Nationalmannschaft spielt Wirtz, als könne ihn nichts aus der Ruhe bringen. Selbst nach Fehlern bleibt er klar im Kopf – ein Punkt, den sowohl Julian Nagelsmann als auch mehrere Mitspieler immer wieder betonen. Man könnte daraus ableiten, dass er dieses Selbstverständnis auch in Liverpool zeigt.
Vielleicht hilft ihm gerade diese DFB-Rolle jetzt: ein Ort, an dem er weiß, dass er Rückhalt hat und gebraucht wird. Dieses Teamgefühl wird sich sicherlich auch bei den Reds einstellen.
Warum der Durchbruch trotzdem wahrscheinlich ist
Bei den Reds gab es bereits Szenen, die zeigen, warum Wirtz in der Nationalmannschaft so erfolgreich ist. Gegen Madrid stand er in der Startelf, überzeugte mit kurzen Pässen in die Zwischenräume, kleinen Finten und mutigen Läufen und erhielt nach dem 1:0-Sieg Liverpools viel Anerkennung für seine deutlich gesteigerte Leistung.
Einige fragen sich aber noch, ob er körperlich schon für das Premier-League-Tempo bereit ist. Andere meinen, sein Stil passe besser zu einem Team, das kontrollierter aufbaut.
Sein Selbstbewusstsein ist da – es zeigt sich nur noch nicht überall
Wirtz hat Rückhalt, Talent und eine bemerkenswerte mentale Stabilität für sein Alter. Doch im Moment wirkt er wie jemand, der zwischen zwei Welten pendelt. In der Nationalmannschaft strahlt er, bei Liverpool sucht er noch seinen Platz.
Sehr wahrscheinlich wird sich das bald ändern und er wird auch beim Liverpool-Team derselbe Spieler sein, der Deutschland in wichtigen Spielen so oft den entscheidenden Moment eingeleitet hat.