Schweiz bei der EM 2024: Der Kader und seine Chancen

Die Schweizer Nati bereitet sich voller Enthusiasmus auf die EM 2024 in Deutschland vor. Bereits seit Mitte Mai steht der vorläufige Kader fest, und die Nation fiebert dem Turnier entgegen. Nach fünf Teilnahmen an der UEFA-Europameisterschaft zwischen 1996 und 2020, träumen die Eidgenossen nun davon, erneut die Gruppenphase zu überstehen.

Der Schweizer Mittelfeldspieler Xherdan Shaqiri (Nr. 23) feiert mit seinen Mannschaftskameraden nach dem ersten Tor seiner Mannschaft während des Fußballspiels der Gruppe G der Weltmeisterschaft 2022 in Katar zwischen Serbien und der Schweiz im Stadion 974 in Doha am 2. Dezember 2022. (Foto: Ina Fassbender / AFP)
Der Schweizer Mittelfeldspieler Xherdan Shaqiri (Nr. 23) feiert mit seinen Mannschaftskameraden nach dem ersten Tor seiner Mannschaft während des Fußballspiels der Gruppe G der Weltmeisterschaft 2022 in Katar zwischen Serbien und der Schweiz im Stadion 974 in Doha am 2. Dezember 2022. (Foto: Ina Fassbender / AFP)

Das Team von Nationaltrainer Murat Yakin hat schon zweimal die K.O.-Runde erreicht: 2016 schaffte es die Mannschaft bis ins Achtelfinale und 2021 sogar ins Viertelfinale. In Gruppe A tritt die Schweiz gegen den Gastgeber Deutschland, Ungarn und Schottland an. Besonders im Fokus steht das spannende Spiel gegen die Deutschen am 23. Juni in Frankfurt.

Schweiz bei der EM 2024: Der Kader und seine Chancen
Schweiz bei der EM 2024: Der Kader und seine Chancen

Schweiz Kader bei der EM 2024: Der vorläufige Kader im Überblick

Der Schweizer Nationaltrainer Murat Yakin hat 38 Spieler in seinen vorläufigen Kader für die EM 2024 aufgenommen. Bis zum 7. Juni muss er jedoch mindestens zwölf Spieler streichen, da nur 26 im endgültigen Aufgebot stehen dürfen. Acht dieser Spieler kommen aus der Bundesliga. Zu den bekanntesten Namen gehören Granit Xhaka, Xherdan Shaqiri, Yann Sommer, Manuel Akanji und Ricardo Rodriguez. Die Spannung steigt, wer die letzten 26 Plätze ergattert!

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PositionSpielernameVerein
TORYann SommerInter Mailand
TORGregor KobelBorussia Dortmund
TORYvon MvogoFC Lorient
TORPacal LoretzFC Luzern
TORMarvin KellerFC Winterthur
ABWEHRManuel AkanjiManchester City
ABWEHRNico ElvediBorussia Mönchengladbach
ABWEHRFabian SchärNewcastle United
ABWEHRAurele AmendaYoung Boys Bern
ABWEHRCedric ZesigerVfL Wolfsburg
ABWEHRKevin MbabuFC Augsburg
ABWEHRBecir OmeragicMontpellier HSC
ABWEHRRicardo RodriguezFC Turin
ABWEHRAlbian HajdariFC Lugano
ABWEHRLeonidas StergiouVfB Stuttgart
ABWEHRBryan OkohRed Bull Salzburg
ABWEHRUlisses GarciaOlympique Marseille
ABWEHRSilvan WidmerMainz 05
MITTELFELDDenis ZakariaAS Monaco
MITTELFELDGranit XhakaBayer Leverkusen
MITTELFELDArdon JashariFC Luzern
MITTELFELDRemo FreulerFC Bologna
MITTELFELDMichael AebischerFC Bologna
MITTELFELDVincent SierroFC Toulouse
MITTELFELDUran BislimiFC Lugano
MITTELFELDFilip UgrinicYoung Boys Bern
MITTELFELDFabian RiederStade Rennes
MITTELFELDXherdan ShaqiriChicago Fire
MITTELFELDRuben VargasFC Augsburg
ANGRIFFJoel MonteiroYoung Boys Bern
ANGRIFFSteven ZuberAEK Athen
ANGRIFFDan NdoyeFC Bologna
ANGRIFFRenato SteffenFC Lugano
ANGRIFFNoah OkaforAC Mailand
ANGRIFFZeki AmdouniFC Burnley
ANGRIFFBreel EmboloAS Monaco
ANGRIFFAndi ZeqiriKRC Genk
ANGRIFFKwadwo DuahLudogorets Razgrad

Die Torhüter im Schweiz EM Kader

Der erfahrene Yann Sommer, der für Inter Mailand spielt und bereits über 80 Länderspiele absolviert hat, ist die klare Nummer eins im Tor der Schweizer Nationalmannschaft. Gregor Kobel von Borussia Dortmund und Yvon Mvogo vom FC Lorient stehen als starke Alternativen zur Verfügung. Zusätzlich sind Pascal Loretz vom FC Luzern und Marvin Keller vom FC Winterthur im vorläufigen Kader. Diese Mischung aus erfahrenen und jungen Torhütern gibt der Mannschaft eine solide Basis für die EM 2024.

Die Verteidigung im Schweiz EM Kader

Die Schweizer Abwehr glänzt bei der EM 2024 mit einer Mischung aus Erfahrung und Talent. Manuel Akanji von Manchester City, Nico Elvedi von Borussia Mönchengladbach und der erfahrene Ricardo Rodriguez sind feste Größen in der Startelf.

Fabian Schär und Silvan Widmer stehen als wichtige Ersatzspieler bereit, um bei Bedarf einspringen zu können. Auch Kevin Mbabu vom FC Augsburg und Leonidas Stergiou vom VfB Stuttgart haben es ins vorläufige EM-Aufgebot geschafft.

Jüngere Talente wie Cédric Zesiger aus Wolfsburg und Ulisses Garcia von Olympique Marseille bringen frischen Wind in die Verteidigung. Bećir Omeragić von HSC Montpellier und Aurele Amenda von Young Boys Bern ergänzen den Kader und zeigen das breite Spektrum an Qualität.

Bryan Okoh von Red Bull Salzburg und Albian Hajdari vom FC Lugano sind weitere vielversprechende Nachwuchsspieler, die auf ihre Chance hoffen. Eray Cömert vom FC Nantes wird bei diesem Turnier allerdings fehlen.

Mit dieser starken Mischung aus erfahrenen Routiniers und dynamischen Jungspielern setzt die Schweizer Verteidigung auf eine stabile Grundlage für das Turnier.

Das Mittelfeld im Schweiz EM Kader

Mittelfeldspiele Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka sind die herausragenden Figuren im Schweizer Team. Shaqiri nutzt seine Fähigkeiten im offensiven Mittelfeld, während Xhaka eine defensivere Rolle übernimmt. Beide haben wertvolle Erfahrung aus der Bundesliga.

Remo Freuler und Michel Aebischer zählen ebenfalls zu den wichtigen Spielern im Mittelfeld. Freuler spielt für den FC Bologna und Aebischer bringt zusätzliche Stärke ins Team. Weitere Mittelfeldtalente wie Denis Zakaria von AS Monaco und Fabian Rieder von Stade Rennes bieten vielseitige Optionen.

Vincent Sierro von FC Toulouse und Uran Bislimi von Lugano fügen dem Team Tiefe hinzu. Auch die jungen Spieler Ardon Jashari und Filip Ugrinic von Young Boys Bern wollen sich beweisen. Mit so vielen talentierten Spielern im Mittelfeld ist die Schweiz gut aufgestellt.

Der Angriff im Schweiz EM Kader

Der Angriff der Schweizer Nationalmannschaft für die EM 2024 verspricht aufregende Momente. Breel Embolo und Zeki Amdouni könnten ein beeindruckendes Duo im letzten Drittel darstellen, das für viel Unruhe sorgen könnte. Allerdings bleibt abzuwarten, ob Embolo nach seinem Kreuzbandriss die nötige Fitness mitbringt.

Renato Steffen und Dan Ndoye bieten wertvolle Optionen auf den Flügeln. Neben ihnen könnte auch der Ex-Bundesligaprofi Steven Zuber eine Rolle spielen. Ein weiterer spannender Name ist Noah Okafor von AC Mailand, der ebenfalls im vorläufigen Kader ist.

Kwadwo Duah von Ludogorets Razgrad und Andi Zeqiri von KRC Genk komplettieren die vielseitige Offensivreihe der Schweizer. Diese Vielfalt an Optionen könnte der Schweiz im Angriff viele interessante Möglichkeiten bieten.

Wer schreibt hier?

  • Nils Römeling

    Nils Römeling, seit 2006 aktiv, hat sich als Autor und Betreiber mehrerer angesehener Fußballwebseiten etabliert. Diese Plattformen bieten umfassende Berichterstattung über diverse Aspekte des Fußballs – von der deutschen Nationalmannschaft über die Bundesliga bis hin zu internationalen Begegnungen und dem Frauenfußball. Er hatte das Privileg, bedeutende Fußballereignisse wie die Weltmeisterschaften 2010, 2014 und 2022 sowie die Europameisterschaften 2016 und 2021 live zu erleben und darüber zu berichten. In seiner Freizeit unterstützt er leidenschaftlich den FC Augsburg und besucht regelmäßig Spiele im Stadion.

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