Muskelfaserriss: Konrad Laimer fehlt dem FC Bayern

Fußball-Rekordmeister Bayern München muss „vorerst“ auf Außenverteidiger Konrad Laimer verzichten. Der 28-jährige Österreicher zog sich im Bundesliga-Auswärtsspiel beim 1. FC Köln einen Muskelfaserriss in der linken Wade zu. Diese Diagnose wird die Münchner in der kommenden Zeit vor Herausforderungen stellen, da auch Josip Stanisic, ein weiterer wichtiger Spieler auf der Außenverteidigerposition, aufgrund einer Kapselbandverletzung ausfällt.

Konrad Laimer vom FC Bayern München (Foto Depositphotos.com)
Konrad Laimer vom FC Bayern München (Foto Depositphotos.com)

Verletzungspech bei den Bayern

Die Verletzung von Konrad Laimer ist ein weiterer Rückschlag für den FC Bayern, der in der aktuellen Saison bereits mit personellen Engpässen zu kämpfen hat. Der Coach Vincent Kompany äußerte sich besorgt über die Situation und hofft, dass die anderen Spieler schnell wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren können. Das Lazarett wird durch die Ausfälle von Joshua Kimmich, der sich am Knöchel verletzt hat, und Sascha Boey, der krank ist, zusätzlich belastet.

Laimer verletzt sich gegen Köln

Im Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Köln, das die Bayern mit 3:1 gewannen, musste Laimer bereits in der ersten Halbzeit ausgewechselt werden. Die genaue Ausfallzeit ist noch unklar, jedoch ist klar, dass der Österreicher für die nächsten Spiele nicht zur Verfügung stehen wird. Ein MRT wird in den kommenden Tagen weitere Informationen zur Schwere der Verletzung liefern.

Stanisic ebenfalls nicht einsatzbereit

Auch Josip Stanisic wird den Bayern in naher Zukunft fehlen. Der Kroate zog sich im letzten Spiel gegen den VfL Wolfsburg, das mit einem beeindruckenden 8:1 Sieg endete, eine Kapselbandverletzung im rechten Sprunggelenk zu. Der Ausfall beider Spieler stellt die Münchner vor große Herausforderungen, insbesondere in einer Phase, in der sie ihre Dominanz in der Bundesliga unter Beweis stellen wollen.

Rekord-Hinrunde für Bayern

Trotz der Verletzungsproblematik feiern die Bayern einen historischen Erfolg. Mit 47 Punkten, 66 Toren und nur 13 Gegentreffern beendeten sie die beste Hinrunde in der Geschichte der Bundesliga. Diese herausragenden Statistiken unterstreichen die Stärke des Teams, auch wenn die personellen Rückschläge zusätzlichen Druck auf die verbleibenden Spieler ausüben.