Fußball heute Vorschau: Bayern im Angriffsmodus: „Werden auf dem Platz reagieren“

Der FC Bayern will nach den überraschenden Ergebnissen gegen Augsburg und den HSV in die Spur zurückfinden und trifft dafür am Sonntag auf die aktuell formstarke TSG Hoffenheim. Trainer Vincent Kompany verlangt eine direkte Reaktion seiner Mannschaft: „Jetzt werden wir genau das machen, was wir immer machen: Wir werden auf dem Platz reagieren.“ Torhüter Manuel Neuer ist nach einem Magen-Darm-Infekt rechtzeitig fit, auch Harry Kane kehrte nach einer Erkältung ins Training zurück. Die Personal- und Vertragslage rund um Serge Gnabry, Dayot Upamecano und mögliche Gespräche mit Kane bleibt ein Teil der Debatte vor dem Spitzenspiel.

Manuel Neuer und Leon Goretzka vom FC Bayern München (Foto Depositphotos.com)
Manuel Neuer und Leon Goretzka vom FC Bayern München (Foto Depositphotos.com)

FC Bayern: Kompany fordert Reaktion

Vincent Kompany will die jüngsten Rückschläge nicht überbewerten und setzt auf eine unmittelbare Antwort im Spielverlauf gegen Hoffenheim. Er betonte, dass sein Team auf dem Platz reagieren werde, statt in taktische Debatten zu verfallen. Jonathan Tah ergänzte mit Nachdruck, es fühle sich „nicht so an, als würden wir in einer schlechten Phase stecken“ und es herrsche der Geist, „dass wir jeden Gegner schlagen können“.

| Allianz Arena | 8.2.2026-17:30
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Torhüter und Angriffsreihe: Neuer und Kane rechtzeitig fit

Manuel Neuer schaltet vor dem Spitzenspiel trotzig in den Angriffsmodus und soll nach seinem Magen-Darm-Infekt rechtzeitig einsatzbereit sein. „Wenn ich in die Gesichter der Kollegen schaue, dann ist das ein gutes Zeichen, dass wir wieder angreifen wollen“, sagte der Kapitän. Auch Harry Kane, der einen Tag früher als Neuer ins Training zurückgekehrt war, könnte dem Angriff mehr Durchschlagskraft geben, was in der entscheidenden Phase der Saison wichtig wäre.

Personalsituation und Vertragsfragen

Im Hintergrund klären sich beim Rekordmeister mehrere Personalfragen: Serge Gnabry verlängerte seinen Arbeitspapier bis 2028, Dayot Upamecano soll nach monatelangem Hin und Her zeitnah folgen. Gespräche mit Kane (Vertragsdauer bis 2027) seien bereits begonnen worden, und bei Neuer soll nach dessen 40. Geburtstag Ende März Klarheit herrschen. Sportvorstand Max Eberl betonte, dass die Mannschaft nach dem engen Januar-Spielrhythmus nun mental „mal abspannen“ und die Akkus aufladen könne.

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Gegner Hoffenheim kommt mit viel Selbstvertrauen nach München: Sie sind seit sieben Partien ungeschlagen und belegen derzeit den dritten Tabellenplatz. Stürmer Andrej Kramaric sprach von „dem besten Kader seit zehn Jahren“ und hob die Ambitionen der TSG hervor, „Großes zu erreichen“.

Neuer-Drama in der öffentlichen Debatte

Die Frage nach der Rolle Neuer im DFB-Team bleibt präsent, auch weil Oliver Baumann aktuell als Nummer eins gilt. Torwart-Legende Sepp Maier kritisierte die Diskussion: „Das Thema nervt ein bisschen“ und forderte, man müsse „nach vorne schauen. Die Mannschaft braucht Ruhe, Vertrauen und Klarheit.“