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Bayer Leverkusen hat die schwere Auswärtsaufgabe in den Champions-League-Playoffs beim griechischen Double-Gewinner Olympiakos Piräus gelöst und sich mit einem 2:0-Auswärtssieg eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel verschafft. Patrik Schick erzielte binnen kurzer Zeit den Doppelpack und entschied so das Spiel im Stadio Georgios Karaiskakis. Kapitän Robert Andrich und Trainer Kasper Hjulmand betonten nach dem Spiel, dass der erste Schritt gemacht sei, aber das Duell noch nicht beendet ist. Am Dienstag wartet nun das Heim-Rückspiel (21 Uhr/DAZN), vorher steht in der Bundesliga das Gastspiel bei Union Berlin an (Samstag, 15.30 Uhr/Sky).

Leverkusen auf Achtelfinalkurs nach 2:0-Auswärtssieg
Im Play-off-Hinspiel präsentierte sich Bayer Leverkusen in einem intensiven Spiel insgesamt abgeklärt und effektiver in der zweiten Halbzeit. Nach einer torlosen ersten Hälfte, in der die Werkself mehrere Großchancen liegen ließ, schlug Topstürmer Patrik Schick in der 60. und 63. Minute eiskalt zu und stellte damit die Weichen Richtung Achtelfinale. Der Sieg bringt Leverkusen in eine ausgezeichnete Ausgangslage für das Rückspiel in der heimischen Arena, wobei die Mannschaft die Partie klar dominierte, obwohl der Ballbesitz phasenweise ausgeglichen war.
Spielverlauf: Chancenplus, Aluminium und Entscheidende Minuten
Der Spielverlauf zeichnete sich durch eine druckvolle Phase der Hausherren und zahlreiche Leverkusener Chancen in der ersten Halbzeit aus. Ibrahim Maza und Patrik Schick scheiterten früh, Maza setzte einen Schuss in der 28. Minute nach starkem Zuspiel von Schick an das Aluminium, und Ernest Poku vergab in der 31. Minute eine weitere Großchance gegen Torwart Konstantinos Tzolakis. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte fiel ein vermeintliches Tor für Olympiakos wegen Abseits nicht, was die Dramatik noch erhöhte. Nach Wiederanpfiff sorgte ein langer Pass von Poku für die Möglichkeit, die Schick eiskalt nutzte, und kurz darauf verwertete er eine kurz getretene Ecke per Kopf zum 2:0.
Reaktionen: Andrich, Hjulmand und Rolfes warnen vor Entspannung
Kapitän Robert Andrich bewertete den Erfolg als wichtigen Entwicklungsschritt, betonte aber zugleich die Notwendigkeit, im Rückspiel nicht nachzulassen: „Der erste Schritt ist gemacht. Wir haben verdient 2:0 gewonnen und wollen es im Rückspiel nun fertig machen.“ Trainer Kasper Hjulmand lobte die Leistung, mahnte jedoch zur Vorsicht: „Ein 2:0-Auswärtssieg ist gut für das erste Spiel … Es ist nur die erste Halbzeit. Wir haben eine gute Möglichkeit, aber es ist noch nicht vorbei und wir müssen noch ein gutes Spiel machen.“ Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes hatte vor dem Spiel den 0:2-Heimpleite in der Liga als „Warnschuss“ bezeichnet und forderte von der Mannschaft, hellwach zu sein.
Ausblick: Rückspiel und Bundesliga-Pflichtaufgabe
Die Werkself hat nun die Chance, das Achtelfinale klarzumachen und könnte bei erfolgreichem Weiterkommen auf Bayern München oder den FC Arsenal treffen, je nach Verlauf der anderen Duelle. Zuvor kehrt Leverkusen in die Bundesliga zurück: Am Samstag wartet das Auswärtsspiel bei Union Berlin (15.30 Uhr/Sky), bevor am Dienstag das Rückspiel in der heimischen Arena (21 Uhr/DAZN) ansteht. Schick verpasste in der 69. Minute nur knapp einen Dreierpack innerhalb weniger Minuten, ein Fakt, der die Gefährlichkeit des Stürmers und die Chancenlast der Werkself zusätzlich unterstreicht.