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Play-offs im „Paradise“: Beim VfB werden Kindheitsträume wahr – der VfB Stuttgart reist mit großer Vorfreude zum Europa-League-Hinspiel in den legendären Celtic Park. Für viele Spieler ist das Stadion in Glasgow ein Kindheitstraum und ein besonderes Highlight ihrer Karriere. Trotz der emotionalen Aufladung bleibt das sportliche Ziel klar: eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am 26. Februar sichern. Anstoß ist am Donnerstag um 21.00 Uhr (RTL), das Umfeld verspricht mit 60.000 fanatischen Fans eine lautstarke Kulisse.

VfB reist zum Hinspiel im Celtic Park
Der VfB Stuttgart tritt im Hinspiel der Play-offs in Glasgow an und will im Stadtteil Parkhead bestehen. Das Stadion, von den Celtic-Fans „Paradise“ genannt, fasst rund 60.000 Zuschauer und gilt als einer der emotionalsten Spielorte im europäischen Fußball. Für den Bundesliga-Vierten geht es primär darum, sich für das Rückspiel am 26. Februar eine günstige Ausgangsposition zu verschaffen und das Minimalziel Achtelfinale in der Europa League ins Visier zu nehmen.
Spielerstimmen: Demirovic schwärmt, Chabot fordert Sieg
Ermedin Demirovic bezeichnete das Auflaufen im Celtic Park als „ein Highlight für jeden“ und sagte: „Man hat als Kind dieses Stadion in Erinnerung und immer den Traum gehabt, da mal zu spielen.“ Abwehrchef Jeff Chabot nannte die Partie vor dem Abflug ein „tolles Erlebnis“ und beschrieb die Atmosphäre im „Paradise“ als „hitzig und intensiv“. Gleichzeitig betonte Chabot die sportliche Zielsetzung deutlich: „Dafür spielt man Fußball – einfach geil, im Celtic Park auf dem Platz zu stehen. Es wird ein Alles-oder-Nichts-Spiel … Wir werden gewinnen, weil wir mehr Qualität haben.“
Offensive als Hoffnungsträger: Demirovic und Undav
Die Hoffnungen ruhen beim VfB vor allem auf der Offensive um Ermedin Demirovic und Deniz Undav. Sportvorstand Fabian Wohlgemuth lobte: „In der Offensive funktioniert es sehr gut.“ Trotz einer langen Verletzung erzielte Demirovic in der Liga bereits sieben Tore in 13 Spielen, Undav bringt es auf zwölf Treffer in 18 Partien. Die Formstärke der Angreifer soll dem Team die nötige Sicherheit geben, um in Glasgow bestehen zu können.
Respekt vor Celtic, aber Selbstvertrauen beim VfB
Der Respekt vor dem 55-maligen schottischen Meister ist vorhanden; Celtic steht derzeit auf Rang drei der Scottish Premiership und trat in der jüngeren Vergangenheit international gegen Größen wie Real Madrid und Barcelona an. Gleichzeitig zeigt sich der VfB selbstbewusst: „Wir können da mit einer extrem breiten Brust auftreten, weil wir über Monate gute Leistungen gezeigt haben“, sagte Demirovic. Man habe gezeigt, „dass wir zusammen spielen können und wollen“.