Inhaltsverzeichnis - das findest du hier
Die mexikanische Stadt Monterrey setzt bei der Fußball-Weltmeisterschaft vierbeinige Roboterhunde ein, um die Sicherheit an den WM-Spielorten zu erhöhen. Die Maschinen sollen in gefährlichen Situationen und bei Auseinandersetzungen zum Einsatz kommen, noch bevor Einsatzkräfte vor Ort sind. Laut Stadtverwaltung informieren die Roboter die Beamten frühzeitig etwa mit Videomaterial über Gefahren am Einsatzort. Die Anschaffung kostete den Stadtrat rund 2,5 Millionen Pesos (gut 120.000 Euro).

Roboterhunde sollen Einsatzkräfte schützen
Die Stadt Monterrey kündigte an, die vierbeinigen Maschinen gezielt zur Unterstützung der Polizei während der WM-Endrunde einzusetzen. Bürgermeister Hector Garcia sagte, die Roboter würden „bevor die Sicherheitskräfte eintreffen und um die Beamten zu schützen“ bei Auseinandersetzungen oder bei alkoholisierten Personen eingesetzt. Damit sollen Polizeibeamte entlastet und gefährliche Situationen schneller klassifiziert werden.
Technik, Aufgaben und dokumentierter Einsatz
In einem von der örtlichen Polizei veröffentlichten Video ist zu sehen, wie ein Roboterhund ein verlassenes Gebäude erkundet, den Beamten vorausgeht und einen bewaffneten Mann per Lautsprecher auffordert, seine Waffe niederzulegen. Die Technologie erlaubt es laut Polizei, „in Echtzeit patrouillieren, analysieren und Alarm schlagen.“ Gleichzeitig betont die Behörde klar: Die Maschinen ersetzen keine Polizisten, sie unterstützen die Einsatzkräfte lediglich durch Aufklärung und Warnungen.
Einbettung in die WM und Standortfakten
Die Fußball-Weltmeisterschaft findet vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Mexiko und Kanada statt; Monterrey ist einer von drei mexikanischen Spielorten der Endrunde. Die vorgestellte Sicherheitsmaßnahme reiht sich in andere Vorkehrungen ein, mit denen die örtlichen Behörden die Einsatzbereitschaft für die Spiele erhöhen wollen. Die Finanzierung über rund 2,5 Millionen Pesos hat der Stadtrat genehmigt.