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Julian Brandt dämpfte nach dem mühevollen 2:1-Erfolg von Borussia Dortmund beim VfL Wolfsburg markige Titelansagen, betonte aber zugleich, dass der Meisterkampf dauerhaft in den Köpfen der Mannschaft präsent bleibt. Brandt traf in der 38. Minute und trug damit – neben dem in der Analyse genannten Matchwinner Serhou Guirassy – zum Erfolg bei. Trotz Zurückhaltung verkleinerte der BVB den Abstand auf Tabellenführer Bayern München auf drei Punkte und reist mit Rückenwind in die kommenden Aufgaben. Die Stimmen aus der Kabine machen deutlich: Aufgeben stand nie zur Debatte.

Brandt widerspricht klarer Meisteransage
Julian Brandt ließ sich im Gegensatz zu Teamkollege Nico Schlotterbeck nicht zu einer direkten Meisteransage hinreißen. „Es wird keinen geben, der sagt, ich glaube daran nicht mehr. Da kannst du vergeblich in der Kabine nach suchen“, erklärte der 29-Jährige nach dem Spiel. Gleichzeitig betonte Brandt: „Es hat bislang niemand davon gesprochen, dass wir an irgendeinem Punkt aufgegeben haben.“ Seine Worte unterstreichen die Zielstrebigkeit des Teams, ohne in Übertreibungen zu verfallen.
Tabelle der Bundesliga Top 5
Spielverlauf in Wolfsburg: Treffer und Mühe
Brandt traf in der 38. Minute und legte damit den Grundstein für den 2:1-Erfolg beim VfL Wolfsburg. Der Spielverlauf blieb bis zum Schlusspfiff von Geduld und enger Taktik geprägt; Großchancen entstanden eher sporadisch, wodurch sich das Ergebnis als mühevoll erwies. Im weiteren Verlauf sorgte laut Bericht der als Matchwinner genannte Serhou Guirassy mit seinem Beitrag dafür, dass Dortmund die drei Punkte mitnahm. Nachspielzeit und Einsatzbereitschaft entschieden letztlich über den knappen Erfolg.
Tabellenlage, Ausblick und direkter Vergleich
Mit inzwischen 14 Bundesligaspielen ohne Niederlage liegt Borussia Dortmund auf Platz zwei und hat 48 Punkte auf dem Konto — drei Zähler hinter dem Spitzenreiter Bayern München. Brandt räumte ein, „dass auch viele Sachen noch dazu kommen müssen“, damit der Rückstand weiter schrumpft, nannte aber bereits den 28. Februar als Schlüsseltermin: Dann empfangen die Dortmunder die Münchner in Dortmund und hätten „sogar die Chance, persönlich daran noch mal was zu schrauben“. Für die Bayern steht zuvor das Heimspiel bei der formstarken TSG Hoffenheim an (Sonntag, 17.30 Uhr/DAZN), eine Gelegenheit, den Abstand wieder zu vergrößern.
Personal- und Termininfos vor Mainz
Dortmund kann den nächsten Schritt in der Tabelle bereits am kommenden Freitag machen, wenn der BVB gegen den FSV Mainz 05 antritt (20.30 Uhr/Sky). Allerdings fehlt Nico Schlotterbeck nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt, was die Personalplanung des Chefcoachs vor der Partie beeinflusst. Die Südtribüne im Westfalenstadion und das Team rechnen mit einem intensiven Duell, in dem Ballbesitz und Umschaltverhalten erneut eine entscheidende Rolle spielen werden.