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RB Leipzigs Winter-Neuzugang Brajan Gruda hat die Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer 2026 klar im Visier. Der U21-Nationalspieler macht keinen Hehl daraus, dass er sich Chancen auf eine Nominierung für die DFB-Auswahl ausrechnet – weiß aber, dass dafür erst konstante Leistungen im RB-Trikot nötig sind. Gruda war kurz vor Schließung des Transferfensters per Leihe von Brighton & Hove Albion nach Sachsen gewechselt und will sich nun in der Bundesliga für höhere Aufgaben empfehlen. Gleichzeitig betont der Offensivspieler, dass für ihn neben der möglichen WM-Teilnahme auch regelmäßige Einsatzzeiten und die Qualifikation mit Leipzig für die Champions League im Vordergrund stehen.

Gruda peilt DFB-Debüt und Teilnahme an der WM an
Brajan Gruda spricht offen über seinen Traum, im Sommer bei der Weltmeisterschaft dabei zu sein. „Ich würde lügen, wenn ich nein sage. Natürlich will ich mit zur WM“, erklärte der Offensivmann in einer Medienrunde. Gleichzeitig ordnet der U21-Nationalspieler seine Ambitionen ein und verweist auf die sportlichen Voraussetzungen: „Da muss die Leistung auf dem Platz stimmen, mal sehen, was wird.“
Der Leihspieler von Brighton & Hove Albion trainierte unter Bundestrainer Julian Nagelsmann bereits mit der A-Nationalmannschaft. Zu einem Einsatz im DFB-Team kam es bislang allerdings noch nicht. Für Gruda ist klar: Nur mit starken Auftritten im RB-Dress kann er sich nachhaltig für ein erstes Länderspiel und damit auch für einen Platz im WM-Kader empfehlen.
Aktuelle Statistiken von Gruda in der Saison 2025/2026
Leihe nach Leipzig: Schneller Wechsel aus England
Sein Wechsel zu RB Leipzig ging nach eigenen Angaben „ziemlich schnell“ über die Bühne. Kurz vor Ende des Wintertransferfensters einigten sich die Sachsen mit Brighton & Hove Albion auf eine Leihe bis Saisonende. Statt den Flieger zu nehmen, entschied sich Gruda für die Anreise im Auto aus dem Süden Englands nach Leipzig.
Der Offensivspieler begründete die für Profis eher ungewöhnliche Anreise pragmatisch: Er sei ein halbes Jahr in Leipzig und habe einige persönliche Dinge benötigt. „Da dachte ich mir, es lohnt sich, das Auto voll zu machen und dann loszufahren“, sagte Gruda. Die Fahrt mit einem Kumpel sei „entspannt“ gewesen, „ein bisschen lange, aber zu zweit konnte man sich das gut aufteilen“.
Vorbild Ouédraogo und der interne Konkurrenzkampf
In Leipzig trifft Gruda mit Assan Ouédraogo auf einen weiteren Youngster, der sich bereits in der A-Nationalmannschaft gezeigt hat. Ouédraogo hatte im vergangenen Jahr bei seinem Debüt inklusive Tor gegen die Slowakei in der WM-Qualifikation auf sich aufmerksam gemacht. Für Gruda ist das ein Beispiel dafür, wie schnell es gehen kann, wenn ein Talent seine Chancen nutzt.
„Wenn man gute Leistung bringt, geht alles schneller“, sagte Gruda mit Blick auf seinen neuen Mitspieler. Derzeit laboriert Ouédraogo allerdings an einer Knieverletzung und fällt aus. Dennoch zeigt der interne Konkurrenzkampf im Leipziger Offensivbereich, wie hoch der Anspruch innerhalb des Kaders ist – ein weiterer Anreiz für Gruda, sich über Training und Pflichtspiele für weitere Aufgaben im Verein und im DFB-Team zu empfehlen.
RB-Ziele: Champions League und persönliche Spielzeit
Sportlich will Gruda RB Leipzig im Rennen um die Königsklasse unterstützen. „Wir wollen international spielen“, betonte der Neuzugang mit Blick auf das Saisonziel der Sachsen. Die Qualifikation für die Champions League bleibt für den Klub ein zentrales Thema, zu dem Gruda mit seinen Qualitäten im Offensivspiel seinen Beitrag leisten möchte.
Gleichzeitig formuliert der U21-Nationalspieler ein klares persönliches Ziel: „Natürlich auch Spielzeit“, so Gruda. Nur mit regelmäßigen Einsätzen in der Bundesliga kann er seine Entwicklung vorantreiben und seinen Traum von der WM-Teilnahme in diesem Sommer aufrechterhalten.