Winter-Transferfenster: Bundesliga sparsamer als Konkurrenz aus dem Ausland

Die Bundesliga hat im Winter-Transferfenster 2026 im Vergleich zu anderen europäischen Topligen eine zurückhaltende Haltung eingenommen. Mit Ausgaben von etwa 97 Millionen Euro bleiben die deutschen Klubs weit hinter den finanziellen Möglichkeiten der Premier League zurück, die insgesamt 453 Millionen Euro investierte. Vor allem Manchester City sticht hervor, da der Klub nahezu so viel ausgab wie die gesamte Bundesliga. Auch andere Ligen übertrafen die deutsche Eliteklasse in den Ausgaben.

Josep Pep Guardiola von Manchester City (Copyright depositphotos.com)
Josep Pep Guardiola von Manchester City (Copyright depositphotos.com)

Bundesliga-Ausgaben im Vergleich

Im Winter-Transferfenster 2026 gaben die Bundesligisten insgesamt rund 97 Millionen Euro für Kaderverstärkungen aus. Dies zeigt eine klare Zurückhaltung im Vergleich zu anderen europäischen Ligen. Besonders die Premier League dominiert den Transfermarkt, während die Bundesliga hinterherhinkt.

Premier League führt das Ranking an

Die Premier League, bekannt für ihre finanzielle Stärke, investierte laut transfermarkt.de beeindruckende 453 Millionen Euro in neue Spieler. Allein Manchester City, unter der Leitung von Teammanager Pep Guardiola, steuerte 95 Millionen Euro zu diesem Gesamtbetrag bei. Diese Summe ist nahezu identisch mit dem Gesamtbudget der Bundesliga.

Weitere Ligen im Aufwärtstrend

Die italienische Serie A folgt auf Platz zwei mit Ausgaben von 244 Millionen Euro. Auch brasilianische Klubs zeigen sich aktiv auf dem Transfermarkt und gaben 202 Millionen Euro aus. Flamengo erzielte dabei einen Rekordtransfer, indem sie Nationalspieler Lucas Paquetá von West Ham United für 42 Millionen Euro verpflichteten.

Bundesliga hinter anderen Ligen zurück

Zusätzlich zur Premier League und Serie A gaben auch die Major League Soccer (144 Millionen Euro) und die französische Ligue 1 (105 Millionen Euro) mehr Geld aus als die Bundesliga. Die Saudi Pro League investierte 93 Millionen Euro, während die spanische Primera Division mit 76 Millionen Euro hinter der deutschen Liga bleibt. Diese Entwicklungen verdeutlichen die unterschiedlichen finanziellen Möglichkeiten der Ligen auf dem internationalen Fußballmarkt.