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Der fünfmalige Weltfußballer Cristiano Ronaldo hat offenbar seinen Unmut über die Transferpolitik von Al-Nassr kundgetan und könnte sich im Streik befinden. Die Unzufriedenheit des Superstars mit dem Management des Saudi Arabian Public Investment Funds (PIF) wird von der portugiesischen Zeitung A Bola berichtet. Ronaldo wird im kommenden Spiel gegen Al-Riyadh fehlen, da er für das Duell gegen Al-Ittihad geschont werden soll. Hintergrund sind Vorwürfe, dass andere PIF-geführte Klubs bevorzugt behandelt werden. Dabei spielte CR7 zuletzt richtig gut.

WM Qualifikation – Rote Karte für Ronaldo – droht WM-Start ohne Portugals Rekordmann?
(Photo by Paul Faith / AFP)
Ronaldo kritisiert Al-Nassrs Transferaktivitäten
Die Unruhe im Lager von Al-Nassr nimmt zu, da Cristiano Ronaldo mit der bisherigen Wintertransferperiode unzufrieden ist. Laut A Bola beklagt der Star-Stürmer, dass sein Klub mit lediglich einem Neuzugang, Haydeer Abdulkareem aus dem Irak, weit hinter der Konkurrenz zurückbleibt. Während Al-Nassr bescheiden agiert, hat Al-Hilal bereits 32 Millionen Euro in neue Spieler investiert und steht kurz vor der Verpflichtung von Karim Benzema, einem ehemaligen Ballon-d’Or-Sieger.
Finanzielle Ungleichheiten im Ligavergleich
Im Vergleich der Kaderwerte rangiert Al-Nassr mit 133 Millionen Euro hinter Al-Ittihad (141 Millionen Euro) und Al-Hilal (190 Millionen Euro) auf dem dritten Platz. Diese finanzielle Diskrepanz könnte Ronaldo zusätzlich frustrieren, da er offensichtlich der Meinung ist, dass sein Klub in der Transferpolitik benachteiligt wird.
Ronaldo bei Al-Nassr: Eine Bilanz
Seit seinem Wechsel nach Al-Nassr im Januar 2023 hat Cristiano Ronaldo in 127 Spielen beeindruckende 111 Tore erzielt. Trotz dieser individuellen Erfolge konnte der 40-Jährige bisher keinen Titel mit seinem neuen Klub gewinnen. Dies verstärkt die Unzufriedenheit über die aktuelle Situation und die mangelnden Investitionen in den Kader, die für den Erfolg notwendig sind.
Das bevorstehende Duell gegen Al-Riyadh
Im anstehenden Spiel gegen Al-Riyadh wird Ronaldo nicht auf dem Platz stehen. Die Entscheidung, ihn zu schonen, könnte sowohl taktische als auch strategische Gründe haben, vor allem im Hinblick auf das wichtige Match gegen Al-Ittihad am Freitag. Die Frage bleibt, ob diese Maßnahme aus der Unzufriedenheit heraus oder aus sportlichen Überlegungen getroffen wurde.