Weltmeister Ginter mit WM 2026 Chance? „Eine meiner besten Saisons“

Matthias Ginter, der Rio-Weltmeister und Innenverteidiger des SC Freiburg, hat seine Ambitionen für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft noch nicht aufgegeben. Trotz einer Achillessehnenverletzung, die ihn vor der Heim-EM 2024 zurückwarf, hofft der 32-Jährige auf eine Rückkehr ins DFB-Team für die WM im Sommer 2026. Ginter betont, dass die Nationalmannschaft für ihn immer eine große Ehre war und er aktuell eine seiner besten Saisons spielt.

Matthias Ginter vom Sc Freiburg in der Bundesliga (Foto Depositphotos.com)
Matthias Ginter vom Sc Freiburg in der Bundesliga (Foto Depositphotos.com)

Ginter träumt von WM-Rückkehr

Matthias Ginter hat in einem Interview mit transfermarkt.de seine Entschlossenheit zum Ausdruck gebracht, weiterhin für die deutsche Nationalmannschaft zu spielen. Der Innenverteidiger, der im Juni 2023 sein letztes Länderspiel absolvierte, kann sich vorstellen, ein Ticket für die kommende Weltmeisterschaft zu lösen. „Die Nationalmannschaft war für mich immer eine riesige Ehre, für die ich gelebt und immer alles gegeben habe“, erklärte Ginter.

 

Rückschläge und Herausforderungen

Nach seiner Achillessehnenverletzung hatte Ginter ursprünglich gedacht, seine Nationalmannschaftskarriere sei vorbei. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich in meinem Alter nochmal so zurückkomme“, gab er zu. Dennoch zeigt sich der Freiburger motiviert und in bestechender Form, denn er spielt zurzeit eine sehr konstante Saison und erhält positives Feedback von Trainern und Experten.

 

Bundestrainer bleibt skeptisch

Obwohl Ginter mit starken Leistungen auf sich aufmerksam macht, erhielt er zuletzt keine Einberufung durch Bundestrainer Julian Nagelsmann. „Deshalb bin ich da ehrlicherweise der falsche Ansprechpartner. Ich habe in meiner Karriere aber auch schon schlechter gespielt und war dabei“, so Ginter. Diese Aussage wirft Fragen auf, ob sein Comeback in der Nationalmannschaft noch eine Chance hat.

Erinnerungen an große Turniere

Ginter war Teil des erfolgreichen deutschen Kaders, der 2014 die Weltmeisterschaft in Brasilien gewann. Auch bei den folgenden Turnieren in Russland 2018 und Katar 2022 war er im Aufgebot und konnte wertvolle Erfahrungen sammeln. Besonders stolz ist er auf seinen Einsatz im letzten Gruppenspiel 2022 gegen Costa Rica, wo er in der Nachspielzeit eingewechselt wurde. Diese Erinnerungen motivieren ihn, weiterhin auf seinen Platz in der Nationalmannschaft zu hoffen.