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Die FIFA plant, den Einsatz Künstlicher Intelligenz zur Verbesserung der halbautomatischen Abseitstechnologie bei der Fußball-WM im Sommer 2026 in den USA, Kanada und Mexiko zu nutzen. Die digitale Erfassung der Spieler durch 3D-Avatare ermöglicht eine präzisere Verfolgung ihrer Bewegungen, auch bei schnellen oder verdeckten Aktionen. FIFA-Präsident Gianni Infantino hebt die Vorteile für die Spielanalyse und die Zuschauererfahrung hervor.

Neue Technologie zur Abseitsüberprüfung
Die FIFA setzt auf innovative Technologien, um die Abseitsentscheidungen während der kommenden WM zu optimieren. Durch das Scannen der Spieler werden hochpräzise 3D-Modelle erstellt, die eine verbesserte Verfolgung der Athleten ermöglichen. Infantino betont, dass die KI-gestützten Avatare auch in der Lage sind, komplexe Spielsituationen schneller und genauer zu analysieren. Dies könnte einen großen Fortschritt in der halbautomatischen Abseitstechnologie darstellen.
Transparenz und Zuschauererlebnis erhöhen
Ein zentrales Ziel der FIFA ist es, die Transparenz bei Abseitsentscheidungen zu erhöhen. Die 3D-Avatare sollen dazu beitragen, dass die Entscheidungen nicht nur schneller getroffen werden, sondern auch für die Zuschauer im Stadion und am Bildschirm realistischer und ansprechender dargestellt werden. Dies könnte das Verständnis für die Entscheidungen der Schiedsrichter erheblich verbessern und somit die Zuschauerbindung steigern.
Erfolgreiche Tests der Technologie
Die neue Technologie wurde bereits im Dezember 2022 beim FIFA-Interkontinental-Pokal getestet, wo sie sich als leistungsfähig erwies. In einem spannenden Duell zwischen Paris Saint-Germain und CR Flamengo konnte die Technik ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Diese Tests haben gezeigt, dass die Implementierung der KI-gestützten Abseitstechnologie praxistauglich ist und den Schiedsrichtern wertvolle Unterstützung bieten kann.