WM 2026: Torwart-Legende Sepp Maier zu Neuer Rückkehr in die deutsche Fußball-Nationalmannschaft

Torwart-Legende Sepp Maier hat sich klar gegen die Diskussionen um eine Rückkehr von Manuel Neuer ins Tor der deutschen Nationalmannschaft ausgesprochen. Trotz der aktuellen Verletzung von Marc-André ter Stegen fordert der Weltmeister von 1974, die Debatte endlich ruhen zu lassen. Maier betont, dass der Fokus auf der aktuellen Mannschaft liegen sollte, die mit Oliver Baumann als Nummer eins in die Zukunft blickt.

Manuel Neuer vom FC Bayern München _ Wie lange spielt er noch? Foto Depositphotos.com
Manuel Neuer vom FC Bayern München _ Wie lange spielt er noch? Foto Depositphotos.com

Maier fordert Ruhe und Vertrauen

Sepp Maier ist genervt von den ständigen Spekulationen über die Rückkehr von Manuel Neuer. „Das Thema nervt ein bisschen. Immer wenn etwas passiert, wird sofort nach Manu gerufen“, äußerte der ehemalige Keeper bei Sport1. Er lobt zwar den Stellenwert, den Neuer innerhalb des deutschen Fußballs hat, betont jedoch, dass diese Diskussionen der aktuellen Mannschaft nicht weiterhelfen. „Hört auf, immer wieder über eine Rückkehr zu spekulieren!“, fordert Maier eindringlich.

Oliver Baumann als neue Nummer eins

Mit Blick auf die Zukunft ist Maier überzeugt, dass Oliver Baumann die Rolle als erste Wahl im Tor ausfüllen kann. „Die Mannschaft braucht Ruhe, Vertrauen und Klarheit“, so der 81-Jährige. Hinter Baumann sieht Maier weitere talentierte Torhüter, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Die Diskussion um Neuer lenke lediglich von der Entwicklung der Mannschaft ab.

Verletzung von ter Stegen ist bitter

Die Verletzung von Marc-André ter Stegen bezeichnete Maier als „bitter, keine Frage.“ Dennoch sieht er Deutschland nicht hilflos in dieser Situation. „Wir haben weiterhin gute Torhüter“, erklärt der Weltmeister, der darauf hinweist, dass ein geschlossenes Team hinter der neuen Nummer eins stehen muss. „Nur so kann man erfolgreich sein“, so Maier weiter.

Sportlicher Verlust, aber kein Grund zur Panik

Die sportlichen Konsequenzen für die Nationalmannschaft durch ter Stegens Ausfall sind nicht zu unterschätzen. „Es tut mir persönlich extrem leid für ter Stegen, denn er hat lange auf diese Rolle hingearbeitet“, sagt Maier und verweist auf den Wechsel des Keepers zum FC Girona, der ihm regelmäßige Spielpraxis versprach. „Aber man darf jetzt auch nicht so tun, als würde deswegen alles zusammenbrechen“, schließt Maier ab.