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Das Fußball-Fachmagazin kicker hat eine umfassende Neustrukturierung auf der Führungsebene angekündigt und wird künftig verstärkt digitale Aspekte in den Fokus rücken. An der Spitze steht Tobias Goldbrunner, der zum 1. Juni 2026 als Editorial Director zum Olympia-Verlag wechselt. Diese Veränderungen sind Teil eines umfassenden Transformationsprojekts, das bereits seit Mai 2025 im Gange ist.

Neuer Editorial Director bringt frischen Wind
Tobias Goldbrunner wird ab dem 1. Juni die strategisch-redaktionelle Gesamtverantwortung für kicker übernehmen. Er wechselt von der VRM und soll mit seiner Expertise das Fachmagazin neu positionieren. „Ich freue mich über die gelungene Mischung aus internen Leistungsträgern und neu verpflichteten Experten“, äußerte sich Bärbel Schnell, CEO des Olympia-Verlags, der das kicker-Magazin herausgibt. Goldbrunner wird von einem neu gegründeten Editorial Board unterstützt.
Struktur des neuen Editorial Boards
Unter Goldbrunner werden drei Zweierteams in verschiedenen Bereichen das neue Editorial Board des kicker bilden. Diese Struktur soll die redaktionelle Arbeit effizienter gestalten und die digitale Ausrichtung des Magazins fördern. Die Teams setzen sich sowohl aus internen Leistungsträgern als auch aus externen Experten zusammen, um frische Perspektiven und Ideen einzubringen.
Externe Verstärkung durch Julian Meißner
Als neue externe Kraft wird Julian Meißner ab dem 1. April 2023 von Sport1 zum kicker stoßen. Meißner bringt umfangreiche Erfahrungen aus der Sportberichterstattung mit und wird die redaktionelle Arbeit maßgeblich unterstützen. Sein Einstieg wird als wichtiger Schritt gewertet, um die digitale Transformation des Magazins weiter voranzutreiben.
Die Transformation nach der WM
Der offizielle Start in den neuen Strukturen ist laut kicker-Mitteilung für nach der Fußball-WM im Sommer 2023 vorgesehen. Diese Veränderungen folgen auf die Abgänge der langjährigen Chefredakteure Jörg Jakob und Alexander Wagner im Mai 2023, die einen tiefgreifenden Wandel im kicker einleiten. CEO Bärbel Schnell hat bereits damals ein „umfassendes Transformationsprojekt“ angekündigt, das nun mit dieser Neustrukturierung konkrete Formen annimmt.