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Kein Fanfest beim Weltmeister: Frankreich verbietet WM 2022 Public Viewing

In Frankreich haben sich einige Großstädte dafür entschieden, zur Fußball WM 2022 kein Public Viewing zuzulassen. Die Katar-WM zwischen dem 20. November 2022 und dem 18. Dezember 2022 wird in Frankreich wohl kaum zum großen Fanfest.

Kein Fanfest beim Weltmeister: Frankreich verbietet WM 2022 Public Viewing/ AFP PHOTO
Kein Fanfest beim Weltmeister: Frankreich verbietet WM 2022 Public Viewing/ AFP PHOTO

Verbot von Public Viewing aus „humanitären und ökologischen Gründen“

Mehrere französische Großstädte wie Paris, Marseille, Bordeaux, Nancy und Reims werden keine Übertragung der Fußball WM 2022 auf öffentlichen Plätzen mit Großleinwänden erlauben. Zuvor hatten bereits Straßburg, Lille und Rodez ähnliche Erklärungen abgegeben.

Als Begründung nannten die Verantwortlichen, dass man die Weltmeisterschaft in Katar aus humanitären und ökologischen Gründen nicht unterstützen wird. Beispielsweise erklärte die Gemeinde Marseilles, dass sich dieser Wettbewerb (die WM, Anm.) sich allmählich zu einer menschlichen und ökologischen Katastrophe entwickelt habe, die nicht mit den Werten vereinbar sei, die man im Sport und insbesondere im Fußball sehen wolle.

Eine ähnliche Erklärung gab der stellvertretende Sportbeauftragte des Pariser Rathauses, Pierre Rabadan, ab: „Für uns kam die Einrichtung von Sendeplätzen für Spiele aus mehreren Gründen nicht in Frage: Erstens die Bedingungen für die Organisation dieser Weltmeisterschaft, sowohl in Bezug auf die Umwelt als auch in sozialer Hinsicht, und zweitens die Zeitlichkeit, die Tatsache, dass sie stattfindet im Dezember.“

Das war Public Viewing in Paris zur Heim-EM 2016. Auch bein einer Erfolg der Tricolore wird es kaum Public Viewing geben (Foto AFP)
Das war Public Viewing in Paris zur Heim-EM 2016. Auch bei einem Erfolg der Tricolore wird es kaum Public Viewing geben (Foto AFP)

In Deutschland Public Viewing wahrscheinlich bis in die Nacht möglich

Fußballbegeisterte in Deutschland könnten weiterhin zu Public-Viewing-Events gehen. Die Bundesregierung hat am 14. September 2022 ein Gesetzesvorhaben beschlossen, welches Übertragungen auch nach 22 Uhr ermöglichen soll. Einige deutsche Spiele könnten nämlich zu späterer Stunde laufen, sodass die Veranstalter Probleme mit den Lärmschutzbestimmungen bekommen könnten.

Daraufhin wurde die „Verordnung über den Lärmschutz bei öffentlichen Fernsehdarbietungen im Freien über die Fußball-Weltmeisterschaft 2022“ verfasst und an den Bundesrat übersendet, der dieses Gesetz noch ratifizieren muss. Die Entscheidung des Bundesrats steht noch aus – danach ginge es an die Umsetzung auf kommunaler Ebene, denn auch in Deutschland müssen die Städte ihre öffentlichen Flächen zur Verfügung stellen wollen.