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Die Frage, wer im Tor der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2026 stehen wird, scheint geklärt: Oliver Baumann könnte unsere Nr.1 sein. Der 35-jährige Torwart nimmt die Diskussion um seine Rolle mit Humor und zeigt sich dennoch besonnen. Mit Manuel Neuer nach seinem Rücktritt und Marc-André ter Stegen nach seiner erneuten Verletzung fallen zwei etablierte Keeper aus, weshalb Baumann als logische Wahl gilt. Bundestrainer Julian Nagelsmann äußert sich positiv über Baumann und hebt seine Leistungen hervor.

Baumann: Der ruhige Rückhalt im Tor
Oliver Baumann hat sich als eine wichtige Stütze in der DFB-Elf etabliert. Der Keeper von TSG Hoffenheim glänzt mit beeindruckenden Leistungen in der Bundesliga und hat sich in den letzten Jahren als einer der besten Torhüter der Liga entwickelt. Mit einer Paradenquote von 71,6% steht er hinter Dortmunds Gregor Kobel an zweiter Stelle unter den Torhütern mit mindestens zehn Einsätzen. Dies spricht für seine Stabilität und Zuverlässigkeit.
Bundestrainer Nagelsmann setzt auf Vertrauen
Julian Nagelsmann hat Baumann im August 2025 als Stellvertreter von Marc-André ter Stegen nominiert und damit ein starkes Zeichen gesetzt. „Oli spielt seit vielen Jahren auf hohem Niveau und hat bei uns einen super Eindruck hinterlassen“, so der Coach. Baumann genießt nicht nur das Vertrauen des Trainers, sondern auch das der Mannschaft. Verteidiger Jonathan Tah lobt: „Man hat das Gefühl, da ist jemand, auf den man sich immer verlassen kann.“
Unterstützung von Legenden
Die Unterstützung für Baumann kommt nicht nur vom Trainerteam, sondern auch von ehemaligen Nationaltorhütern. Oliver Kahn und Sepp Maier haben sich klar für Baumann ausgesprochen. Maier betont, dass Deutschland „nicht hilflos“ sei und geschlossen hinter der neuen Nummer eins stehen müsse. René Adler hebt hervor, dass Baumann in seinen bisherigen Länderspielen „einen top Job“ gemacht habe und fordert, die Diskussion um ein Comeback Neuers zu beenden.
Die WM 2026: Baumanns große Chance
Mit Ter Stegens Verletzung öffnet sich für Baumann die Tür zur WM 2026. Der Torwart hat sich in seinen zehn Länderspielen seit Oktober 2024, in denen er elf Gegentore kassierte, als zuverlässig erwiesen. Nun liegt es an ihm, die Erwartungen zu erfüllen und die deutsche Abwehr bei der Weltmeisterschaft zu stärken. Die Zeit arbeitet für ihn, und die DFB-Elf kann sich auf einen Keeper verlassen, der bereit ist, die Herausforderung anzunehmen.