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Die Bürgermeisterin von Los Angeles, Karen Bass, hat die US-Regierung aufgefordert, Besuchern der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft mögliche Ängste zu nehmen. Sie betonte die Notwendigkeit, eine einladende Botschaft auszusenden, insbesondere im Hinblick auf die Einreise. Hintergrund sind aktuelle Unruhen und die Sorge, dass die aggressive Einwanderungspolitik der Regierung internationalen Fußballfans schaden könnte. Viele Fans reden von WM-Boykott.

Einladende Botschaft für die WM 2026
Karen Bass, die demokratische Stadtoberhaupt von Los Angeles, äußerte sich am Mittwoch während einer Veranstaltung des lokalen WM-Organisationskomitees besorgt über die Wahrnehmung der USA im Ausland. „Wir müssen der Welt ein besseres Gesicht zeigen, dass wir Menschen willkommen heißen“, erklärte Bass. Diese Aussage kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, da die USA, Kanada und Mexiko gemeinsam die Fußball-WM 2026 ausrichten, die mit 48 Mannschaften und 78 der insgesamt 104 Spiele ein Mammut-Event darstellt.
Hintergrund der Besorgnis
Die Bürgermeisterin hob hervor, dass die Botschaft der Offenheit und Gastfreundschaft auch aus dem Weißen Haus kommen müsse. „Sie sind diejenigen, die diese Botschaft senden müssen“, betonte sie. Diese Forderung ist besonders relevant angesichts der Unruhen in Minneapolis, wo die Einheiten der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) in einen tödlichen Vorfall verwickelt waren.
Internationale Reaktionen auf die Einwanderungspolitik
Die Sorge unter in- und ausländischen Fußballfans wächst, dass die US-Regierung während der WM weiterhin gegen illegale Einwanderer vorgehen könnte. Zu Beginn der Woche wurde bekannt, dass ICE-Beamte auch zu den Olympischen Spielen nach Norditalien reisen werden. Der US-Botschafter in Italien, Tilman J. Fertitta, erklärte, dass diese Beamten eine „beratende“ Rolle einnehmen würden. Bass hingegen bezeichnete die Entsendung der ICE-Beamten als „sehr beängstigend“ und warnte, dass dies eine „sehr furchterregende Botschaft an die Welt“ sendet.